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Allgemeines

Da in diesem Jahr zum ersten Mal die Maccabia Spiele in Berlin abgehalten werden, haben wir für Sie diese Seite mit Informationen und Gedanken über die wichtigen Hintergründe der Maccabiade erstellt. Viel Spaß!

Einige wichtige Daten:

28.03.1932: die ersten Maccabia Spiele werden in Israel abgehalten

02.02.1933: die allerersten Winter Maccabia Spiele werden in Polen abgehalten

32 A.D. (plus minus ein Jahr): Jeschua der Messias stirbt für unsere Sünden und ersteht auf von den Toten

Jetzt denken Sie vielleicht: „Ich verstehe die ersten beiden Punkte, aber was hat Jesus mit den Maccabia Spielen zu tun?“ Das ist ziemlich einfach, der Messias ist so wichtig, dass er mit allem etwas zu tun hat. Und obwohl die Maccabia Spiele für unser jüdisches Volk eine wichtige Errungenschaft sind, können sie natürlich nicht die erwartete Ankunft des Messias, gemäß der jüdischen Propheten der hebräischen Bibel, übertreffen. Haben sie schon über Jeschuas Anspruch, der Messias zu sein, mit offenem Herzen nachgedacht? Gerne können Sie sich auf dieser Seite weiter darüber informieren.

Halbmarathon

Ein Freund von mir ist kürzlich den „Sand Marathon“ in Marokko mitgelaufen. Jeden Tag für insgesamt sechs Tage rannte er in der brennenden Sonne während ihm der heiße Wüstensand ins Gesicht blies. Mein Freund musste über ein Jahr trainieren um sich auf diesen Marathon vorzubereiten.

Obwohl der Halbmarathon der diesjährigen Maccabiade sicherlich nicht ganz so herausfordernd wird, mussten sich die Teilnehmer auch hier gut vorbereiten und werden viel Ausdauer und Willensstärke brauchen um das Rennen zu beenden, besonders wenn sie gewinnen wollen.

Das Leben ist so ähnlich wie ein Marathon. Wenn man ehrlich ist, ist es sogar eher wie der „Sand Marathon“ in Marokko – brennende Sonne, schneidender Sand, schmerzhafte Blasen und wenig Versorgung. Wäre es nicht super, wenn wir einen Trainer hätten, der neben uns herläuft, uns ermutigt und uns motiviert? Ich rede jetzt nicht von einem „Life Coach“, ich jede von jemandem, der schon jetzt das ganze Rennen kennt, mit allen Hindernissen, Prüfungen und Schwierigkeiten – Gott. Sogar wenn wir umfallen, Gott ist da um uns wieder aufzuheben, wenn wir zu Ihm gehören. So steht es in den Sprüchen 24,16: „ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gottlosen versinken im Unglück.“ Es ist Realität, dass wir alle im Leben mal stolpern und nach dem obigen Vers können wir nur wieder aufstehen und weiterlaufen wenn wir gerecht sind. Aber wer ist denn vollkommen gerecht? Also sicher niemand den ich kenne! Was für ein Trost, dass der HERR selber unsere Gerechtigkeit ist (Jeremia 23,6 und 33,16) – wenn wir zu Ihm gehören. Der Messias (Jesus) sagt „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Durch den Messias können wir zu Gott gehören und sogar wenn wir hinfallen und in diesem Rennen leiden wird er immer für uns da sein.

Sie müssen also den Marathon dieses Lebens nicht alleine bestreiten. Warum würden Sie das auch wollen? Warum würden Sie sich alleine durch dieses schwierige Rennen kämpfen wollen, nur um am Ende völlig ausgebrannt zu sein und nicht mehr aufstehen zu können – denn das ist die Realität die uns erwartet wenn wir nicht auf Gott hören. Der Allmächtige selbst sagte zu Moses dass Er einen Propheten wie ihn hervorbringen würde und dass wir auf ihn hören müssen, sonst würde Gott es selbst von uns verlangen (5. Mose 18, 18-19). Also, warum fangen Sie nicht an auf diesen „Propheten wie Moses“ zu hören bevor es zu spät ist und rennen nicht mehr alleine?

Schach

Ich mag Schach! Ich spiele eigentlich wirklich schlecht, aber ich mag es, weil es ein taktisches Spiel ist das einem viel Können abverlangt. Immer wenn ich es spiele, staune ich über die taktischen Fähigkeiten meines Gegners, Züge zu sehen, die ich völlig übersehen hatte – was dann meistens dazu führt, dass ich die nächste Schachfigur verliere.

Das Leben ist auch so ähnlich wie eine Partie Schach. Manchmal verlieren wir plötzlich eine Figur in einer schwierigen Situation, die für uns völlig unvorhersehbar war. Das passierte mir als ich 15 war – meine heißgeliebte Tante wurde mit Krebs diagnostiziert. Sie hatte schon an vielen verschiedenen Krankheiten gelitten, aber bis dahin wurde sie immer wieder gesund. Diesmal nicht. Wenn man 15 ist, denkt man nicht darüber nach, ein nahestehendes Familienmitglied zu verlieren, aber plötzlich musste ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, meine Tante nie wieder zu sehen.

Das war es jedenfalls, was ich dachte. Wissen Sie, meine Tante hatte bereits Jahre zuvor ihr Leben Jeschua als ihrem jüdischen Messias übergeben. Als ich dann also ein Jahr später mein Leben auch Jeschua übergab, der für meine Sünden gestorben ist und am dritten Tag auferstanden ist um mir das ewige Leben zu geben, fiel mir auf, dass ich eines Tages meine Tante wiedersehen würde – nicht auf dieser Erde, aber in der zukünftigen Welt. Was für ein Trost, zu wissen, dass sogar wenn eine unvorhersehbar Katastrophe uns trifft, wenn wir eine „Figur“ verlieren oder sogar alle – die Ewigen Arme sind für uns da (5. Mose 33,27). Alles was wir tun müssen ist unser Vertrauen in den einzigen der uns helfen kann zu setzen – den Gott Israels und seinen Messias, Jesus, der einzige, der alle Schachzüge und auch das Ergebnis vorher kennt.

Das Dressurreiten

Kürzlich habe ich mit meiner Familie einen Ausflug zu einem Streichelzoo in unserer Nähe unternommen. Zunächst bewunderten wir die Enten und verschiedenen Vogelarten mit ihrem farbenfrohen Gefieder, aber dann wurden meine zwei kleinen Töchter wie magisch von den Pferden angezogen.

Sie beobachteten bewundern wir die Pferde galoppierten und stolzierten und miteinander spielten. Sie staunten wie zutraulich die Pferde waren wenn sie von der bewundernden Menschenmenge gestreichelt wurden.

Sogar Gott selbst scheint Pferde besonders zu mögen. In Hiob 39, 18-25 lobt Gott die erstaunliche Kraft und Schönheit eines Pferdes mit seinem majestätischen Schnauben und Stampfen vor Hiob. Auch seine schimmernde Mähne und seine Furchtlosigkeit vor dem Gegner finden Bewunderung. Trotzdem ist das Bild eines Pferdes in der Bibel nicht immer positiv. In Psalm 32, 9 beispielsweise, werden wir Menschen mit Pferden verglichen, allerdings auf wenig schmeichelhafte Art: „Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die ohne Verstand sind, denen man Zaum und Gebiss anlegen muss; sie werden sonst nicht zu die kommen.“ Die Teilnehmer im Dressurreiten werden sicher wissen, dass ihr Pferd ihnen ohne Zaum und Gebiss nicht gehorchen wird. Manchmal verhalten wir uns gegenüber Gott genauso. Wir wissen ganz genau was ER von uns möchte (oder was nicht), und trotzdem weigern wir uns so zu handeln. In der Bibel wird dies Sünde genannt, und genau diese ist es, die uns von Gott trennt und dafür sorgt dass wir uns leer, zerbrochen, schuldig und hoffnungslos fühlen. Aber wir haben den Messias, Jesus, der für unsere Sünden gestorben ist und am dritten Tag auferstanden ist von den Toten. Durch Ihm können wir wieder eine gute Beziehung zu Gott haben. Sind Sie bereit dazu, zu Gott zu kommen und Ihm die Kontrolle zu überlassen, oder möchten Sie lieber für den Rest Ihres Lebens wie ein herrenloses Pferd herumrennen?

Die Ziellinie

Sie haben es geschafft! Sie sind an der Ziellinie angekommen. Wir hoffen es hat ihnen gefallen auch etwas über die spirituellen Elemente der Maccabiade zu erfahren – und wir hoffen das Ihnen die Spiele selbst auch gefallen haben.

Aber während Sie sich den Schweiß vom Gesicht wischen und sich ein kühles Getränk nehmen, möchten wir Ihnen noch einen letzten Gedanken mit auf den Weg geben.

Wenn am 7. August dann alles vorbei ist wird es Gewinner und Verlierer geben, Champions, Sieger und Geschlagene. Für einige Teilnehmer werden es die besten Tage ihres Lebens gewesen sein, während andere sich fragen werden, warum sie sich überhaupt die Mühe gemacht haben teilzunehmen. Ob wir jetzt Athleten sind oder nicht, eines Tages werden auch wir über die Ziellinie gehen müssen – und dann werden wir uns für alles was wir auf der Erde getan haben vor Gott rechtfertigen müssen. Ich bin so dankbar dass ich nicht alleine vor Ihm stehen werde wenn dieser Tag kommt. Jeschua wird neben mir stehen und ich habe das Privileg auf seiner Seite zu sein – der einzige, wahre Champion, der einzige Sieger über Leben und Tod. Einer seiner Jünger, Petrus, schrieb: „der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz“ (1. Petrus 2, 24). Da Er meine Sünde trägt darf ich Seinen Sieg über den Tod teilen. Jeschua gibt mir Seine Gerechtigkeit und nimmt meine Sünde weg, genau wie die Opfer, die in der Tora erwähnt werden. Und da der Messias perfekt ist, hat der Tod kein Anrecht mehr auf Ihn. Da er den Tod besiegt hat, darf auch ich ewig leben. Aber was ist mit Ihnen? Auf wessen Seite stehen Sie? Wessen Seite werden Sie wählen?