Foto: Unknown

Vor einer Weile fand in der Trinity Evangelical Divinity Schule in der Nähe von Chicago ein Dialog zwischen einigen jüdischen Führungskräften und der evangelikalen, christlichen Bewegung statt. Die meisten Debatten wurden in geschlossenen Veranstaltungen abgehalten. Aber in einer offenen Veranstaltung sprach ein leidenschaftlicher jüdischer Leiter über das Thema des Holocausts. Seine Ansprache war sehr bewegend und als Reaktion darauf stand einer der Zuhörer auf, um den Völkermord, der an den Juden verübt wurde, selbst anzusprechen und sagte: „…ich schäme mich fast dafür, zu sagen, dass ich Christ bin.“

Zweifellos gab es noch andere evangelikale Christen unter den Zuhörern, die sich schuldig fühlten. Tausende von Büchern und tausende von Artikeln wurden geschrieben, um das, was in Hitlers Inferno passierte, zu beschreiben und zu verstehen zu versuchen. Das ist ein sehr verwirrender Aspekt des Lebens, mit dem alle Juden leben. Da ist der wiederkehrende Schrecken, dass es wieder passieren könnte. Da sind die immerwährenden Fragen: „Wo war Gott, als sechs Millionen starben?“ „Was hat das zu bedeuten?“ „Was soll ich angesichts des Holocausts tun?“ Wenn jeder Papierschnitzel, der den Holocaust beschreibt, zerstört wäre, die Museen dem Erdboden gleichgemacht wären und niemals mehr ein Wort über das Thema verloren werden würde, der Holocaust und seine Schrecken würden trotzdem für alle Zeiten in die Herzen der Juden eingemeißelt sein – eine Wunde, die niemals heilt.

Die jüdischen Gemeinschaften in aller Welt haben sich selbst in einer Grundhaltung der wachsamen Konfrontation mit Nicht-Juden positioniert und erwarten eine Antwort auf die Frage: „Was ist mit dem Holocaust?“

Earl L. Dachslager, der SH’MA geschrieben hat, sagt:

„Der Holocaust ist nicht bloß ein anderes historisches Ereignis (Bezug nehmend auf das Schreiben von Geschichte). Diese Art von subjektiver Bearbeitung des Holocausts würde vielleicht bis zu einem gewissen Grad akzeptabel, sogar berechtigt sein, wäre der Holocaust tatsächlich vergleichbar mit anderen, ähnlichen, geschichtlichen Ereignissen. Die meisten Juden, genauso wie sensible Nicht-Juden … verstehen, dass der Holocaust nicht das Gleiche wie die Bombardierung Dresdens oder Hiroshimas war, dass Auschwitz nicht vergleichbar mit den japanisch-amerikanisch Internierungslagern aus dem 2. Weltkrieg ist, dass  der berechnende Mord an sechs Millionen Juden nicht das Äquivalent der Millionen toten Soldaten und Zivilisten aus dem 2. Weltkrieg oder dem Koreanischen Krieg oder dem Vietnam Krieg ist.“ 1

Die Tausende Vorlesungen, Bücher und Inszenierungen versuchen das Unaussprechliche auszusprechen und erklären, was kein sterblicher Verstand begreifen kann.

Was keine Person bei dem Dialog dem evangelikalen Christen, der eine Entschuldigung stammelte, sagte, war, dass den Holocaust niemand außer Gott entschuldigen kann und dass der König des Himmels, gelobt sei Sein Name, niemals um Entschuldigung von der Menschheit gebeten hat. Als eine Reaktion auf den Holocaust  ist eine Entschuldigung eines Menschen oder aller Menschen zu banal, um den Schmerz auch nur im geringsten zu verkleinern.

Dieser Schrecken kann nie entlassen oder in einem Schrank versteckt werden. Rücksichtsvolle und sensible Menschen wollen trotzdem wissen warum. „Warum? Warum?“ Psychologen geben ihre Antworten. Soziologen tragen ihre Begründungen vor. Philosophen, die normalerweise in abgelöster und abstrakter Weise schreiben, kämpfen damit, das Rätsel aufzulösen, aber irgendwie sind die besten Begründungen der weisesten Männer dieser Tage widerlich unangemessen. Sie lassen den Zuhörer mit einer weiteren Frage allein: „Wie kann Leben angesichts einer solchen Orgie von Tortur und Tod noch Bedeutung haben?“

Vielleicht ist die Antwort auf diese Frage so furchtbar, dass diejenigen, die humanes Verhalten studieren, sie nicht hören wollen, weil sie eine Aussage über die Natur des Menschen und die Unzulänglichkeit des menschlichen Niveaus an Anstand und Religion macht. Vielleicht sind die Fragen, die der Holocaust aufwirft, zu erschreckend, um damit konfrontiert zu werden, weil es letztendlich keine Frage einer Rasse, die sich gegen eine andere wendet, ist, von einer Religion die versucht, eine konkurrierende Religion auszulöschen, noch eine von politischer Zweckdienlichkeit ist. Stattdessen liegt die schreckliche Wahrheit in der eigentlichen Art der Menschheit aller Zeiten – dem inneren Holocaust.

Der Holocaust dient als Beispiel, aber wir sollten ihn nicht als isolierten Fall abhandeln, unabhängig von Krieg, Gier und Gottlosigkeit im Allgemeinen. Wir müssen der Tatsache ins Gesicht sehen, dass es vorher auch Holocausts gegeben hat. In jüngster Zeit haben wir den schrecklichen Drachen des Völkermordes hunderttausende an Menschen verschlingen sehen – in Somalia, Uganda, Kambodscha und einer ganzen Liste weiterer Länder, die so lang wie der Dienstplan der Vereinigten Nationen ist, die gegründet wurde, um dem Fluch des Völkermordes ein Ende zu setzen.

Vielleicht sieht niemand der Tatsache ins Gesicht, dass das Problem nicht eines der Religion, eines politisches Systems, einer Philosophie ist, die so verdreht und pervertiert ist, dass sie einen Holocaust hervorruft. Vielleicht ist der schrecklichste Fakt, des Holocausts, dass er als Beweis dafür steht, dass die Natur des Menschen verdreht und pervertiert ist und in sich den größten Fluch der Menschheit trägt – Wie G.K. Chesterton schrieb: „Was ist verkehrt an der Welt? Ich bin es, der verkehrt ist in der Welt.“

Es wird allgemein diskutiert, dass der Holocaust der von Hitler geführt wurde, einzigartig in seiner Reichweite und Größenordnung war. Die Zahlen sind entsetzlich. Im polnisch-sowjetischen Gebiet wurden 4.565.000 umgebracht. Aus Deutschland wurden 125.000 umgebracht. Aus Österreich wurden 65.000 umgebracht. Aus Tschechien wurden 277.000 umgebracht. Unter Adolf Eichmann, Hitlers Protegé, wurden 402.000 ungarische und transsilvanische Juden vernichtet; aus Frankreich 83.000; aus Belgien 24.000; 700 aus Luxemburg; 7.500 aus Italien; aus den Niederlanden 106.000; aus Norwegen 760; 40.000 rumänische Juden; von Jugoslawien 60.000 und Griechenland 65.000; für eine grausige Gesamtzahl an 5.820.960; diejenigen die kurz nach dem Krieg an ihrer durch die Tortur geschwächtem Zustand starben, nicht inbegriffen; noch die hunderttausende von Juden, die durch Widerstand ums Leben kamen. 2

Was die Qual des Holocausts für Juden noch verstärkt, ist die Tatsache, dass rabbinische Theologie nicht erklären kann, wie ein gerechter, liebender, gnädiger Gott, der Israel als Sein erwähltes Volk erklärt, so etwas zulassen konnte.

Die rabbinische Doktrin der Menschheit, die besagt, dass wir alle mit einer guten und einer bösen Regung geboren wurden, unterscheidet sich vom biblischen Gedanken, der lehrt, dass der Mensch von Natur aus böse ist und dass wir alle mit einer Wesensart geboren wurden, die unausweichlich dazu führt, zu sündigen, um sich selbst nachzukommen. Man kann fälschlicherweise annehmen, dass der Unterschied zwischen der rabbinischen Sichtweise und der biblischen Sichtweise nur eine einfache Angelegenheit des Ausmaßes ist, wozu jeder Mensch fähig ist.

Aber der grundlegende Unterschied zwischen der biblischen Sichtweise über das Sündenverständnis des Menschen und der rabbinischen Sichtweise über das Sündenverständnis ist viel radikaler!

A. Cohen fasst diese Lehre in Everyman’s Talmud (Der Talmud für Jedermann) zusammen:

„Dargestellt wird die böse Regung als Kraft, die zu Bosheit führt und als ein Gabe des Menschen die sich als ein respekteinflößendes Hindernis zu einem Weg zum gerechten Leben erweist. Sie wird als Hefe im Teig beschrieben – die gärende Zutat, die böse Elemente in der Natur des Menschen hervorruft, und die, wenn sie nicht unterdrückt wird, die feineren Instinkte außer Kraft setzt und in bösartigen Taten resultiert.“ 3

Da ist die Einbildung, man könnte dieses böse Verlangen einfach unterdrücken. Die Rabbis schlagen vor, dass das Studium der Tora, die Einhaltung der Mitzwot oder gerechter Taten und das Gebet ausreichend sind, die menschliche Verfassung im Kampf gegen das böse Verlangen zu stärken. Diese Lehren der Rabbis scheinen vorzugeben, dass es etwas im Menschen gibt (das Verlangen Gutes zu tun), was das Böse im menschlichen Herzen bezwingen kann.

Dennoch, das war nicht die Lehre der Propheten und des ursprünglichen Judaismus. „Nichts ist so abgründig wie das menschliche Herz. Voll Unheil ist es; wer kann es durchschauen?“ (Jeremia 17:9)

Wenn wir auf die Helden der Bibel schauen, die für ihren Glauben gelobt wurden – Abraham, Jakob, Moses und David – sehen wir, dass jeder dieser Männer, die als gerecht herausgestrichen wurden, niederträchtige Sünden begangen hat. Jesaja, der vornehme Prophet, sagte, als er eine Vision des Allmächtigen bekam: „Vor Angst schrie ich auf: ‘Ich bin verloren! Ich bin unwürdig, den Herrn zu preisen, und lebe unter einem Volk, das genauso unwürdig ist. Und ich habe den König gesehen, den Herrscher der Welt!“ (Jesaja 6:5)

König David, der als Mann nach dem Herzen Gottes beschrieben wird, schrie, als er dem Allmächtigen begegnete: „Ich bin verstrickt in Verfehlung und Schuld, seit meine Mutter mich empfangen und geboren hat.“ (Psalm 51:7)

Was die ursprüngliche jüdische Religion zu lehren scheint, ist, dass  der Mensch, für sich selbst hoffnungslos sündig ist und auch wenn er denkt, dass er das Rechte tut, sein eigenes Herz ihn dahingehend täuschen kann, die schlimmsten Abscheulichkeiten zu begehen, wie den Holocaust.

Eine der befremdlichsten Tatsachen des Holocausts ist, dass viele Nazis es äußerst ernst meinten! Sie glaubten, sie täten das Richtige für die Menschheit. Obwohl sie wussten, sie veranlassten eine große Menge Schmerz und Tragödie, erklärten sie sich selbst als Wundärzte, die Krebs wegschneiden. Sie glaubten der Rhetorik des Aufhetzers, dass das Judenvolk ein bösartiges Geschwür sei, das, wenn es nicht herausgeschnitten wird, den Niedergang der gesamten menschlichen Rasse bedeute.

Der ernsthafte Glaube des Menschen, er tue das Richtige, ist aber einfach nicht genug, um Gerechtigkeit zu gewährleisten, denn die größten Gräueltaten wurden immer im Namen der Wahrheit, der Religion und  des Nationalismus begangen.

Um über die Frage zu sprechen, warum Juden den Holocaust nicht vergeben und vergessen, spricht Rabbi Marc Tanenbaum über eine „moralische Ökologie“ im Universum die, um die Menschheit zu erhalten, vorschreibt: „Du sollst nicht daneben stehen, während das Blut deiner Brüder und Schwestern aus der Erde zu dir schreit.“ Natürlich, dieser Grund mag für Rabbi Tanenbaum überzeugend sein, aber lasst uns diese anmaßende Metapher genauer untersuchen. In welchem Sinne gibt es eine moralische Balance des Klimas im Universum? In welcher Hinsicht gleicht es der ökologischen Balance auf diesem Planeten? Man muss verstehen, dass es kein adäquates Gegengewicht außer Gott gibt.

Der Tyrann schreit „Macht ist richtig!“ So lange er die Macht hat und es bedeutet, dass er beweisen kann, dass er richtig liegt – bis zu dem Tag, an dem er stirbt, wenn er in einem Augenblick all seine Macht verliert und in allen folgenden Geschichtsbüchern bloßgestellt wird.

Das moralische Klima im Universum ist nicht in Balance. Es gibt eine immerwährende Spannung zwischen Gott und seiner Schöpfung. Es gibt keine moralische Ökologie in dieser Schöpfung, die  zurück in Balance gebracht werden kann. Die Verseuchung der Sünde hat uns alle angesteckt und vernebelt unser Urteilsvermögen.

Eine der schwierigsten Fakten, die es im Holocaust anzusehen gilt, ist die mangelnde Reaktion oder Antwort derer, die etwas dagegen hätten tun können. Jeder, der Hitlers Plan „Mein Kampf“ gelesen hat, würde verstanden haben, dass Hitler nicht in Metaphern geredet hat, wenn er darüber sprach, die Welt judenfrei zu machen. Für ihn war die Lösung des humanen Problems einfach – werde den „korrupten“ Einfluss der Juden los und ordne arische Werte an.

Natürlich gab es keinen anderer Weg, die Welt judenfrei zu machen, ohne die Welt zu erobern und das gesamte Judentum auszurotten. Es sollte in der neuen moralischen Ordnung keinen Platz für Juden geben.

Allerdings wurden die Aussagen der Nazis im Rest der westlichen Welt so gehandelt, als wären sie Metaphern. Schon in 1942 wusste die US Regierung unwiderleglich von den Todeslagern und der „Endlösung“. Obwohl Schritte hätten unternommen werden können, um die Juden in Ungarn und Rumänien durch die Schweiz zu retten, haben die Alliierten ein taubes Ohr für die Schreie von Millionen gezeigt.

Die Kirche in Deutschland hat Hitler Loyalität geschworen, genauso wie Geistliche, wie Martin Niemöller, die dann nicht in die Konzentrationslager geschickt wurden. Hitler erschien überlegen, unbesiegbar und „moralisch“. Männer und Frauen in diesen Ländern waren sowohl mit den Achsenmächten als auch mit den Alliierten (Konfliktsimulations-Brettspiel „Axis & Allies“) beschäftigt und versteckten sich hinter den Protesten mit ihrer angeblichen Hilflosigkeit.

Wie einfach ist es doch für den Menschen, nichts zu tun, indem man seine Hilflosigkeit beteuert. Aber in Gottes Sicht ist es genauso zu verurteilen, Unrecht zu tolerieren, wie Unrecht zu begehen.

Es gab natürlich Lichter in der Dunkelheit. Die ten-Boom-Familie aus den Niederlanden und auch andere versteckten Juden auf eigene Gefahr und gegen die Besatzungsrechte. Sie folgten dem höheren Gesetz Gottes. Gott sagt, dass er Israel liebt und sie glaubten mehr an die Macht Gottes als an die Macht Hitlers. Trotzdem, zu wenige hatten den Mut zu ihren christlichen Überzeugungen zu stehen. Viele Kirchenoberhäupter unternahmen geistige Dehnübungen, um sich irgendwie selbst von den antichristlichen Taten der Nazis zu distanzieren.

Wir werden nie die volle Bedeutung des Holocausts verstehen, aber es gibt Bedeutung für Juden und Nicht-Juden, für Christen und diejenigen die keine Christen sind. Christen werden von Fragen verfolgt, wie „Was bedeutet es, angesichts des Holocausts, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst? Wer ist mein Nächster? Was hätten Christen tun sollen?“ Obwohl die gesamte Bedeutung des Holocaust auf dieser Seite der Ewigkeit nie verstanden werden wird, es gibt einige Lektionen für alle von uns.

  • Die menschliche Kapazität Böses zu tun und Böses zu tolerieren, das durch andere begangen wird, übersteigt jede Fähigkeit der humanistischen Philosophie das zu betrachten. Niemand hat Schwierigkeiten, Hitler und seine Nazi-Helfer als völlig verkommen anzusehen, aber man muss sehen, wie viele völlig überzeugt waren und den Sinn für Widerstand unterdrückten, den sie bei der Ermordung einer gesamten Rasse hätten spüren sollen, den sie einem eingebildeten größeren Wohl opferten.
  • Humane Gerechtigkeit und starke Überzeugungen sind nicht genug. Wohlgesinnte Leute können dazu verleitet werden, böse Taten zu begehen, oder zumindest, sie zu tolerieren, sogar in solchem Ausmaß wie den Holocaust, wenn sie an eine übermächtige Autorität einer Person, Partei oder unbiblischen Philosophie glauben.
  • Der öffentlichen Meinung etwas entgegenzusetzen, wird einen Gewaltherrscher wenig hemmen, Falsches zu tun. Ein blutrünstiger Diktator ist selten davon beeinflusst, was andere Nationen über seine Taten denken, weil er mit einem Sinn von Selbstgerechtigkeit erfüllt ist. Ein Diktator respektiert nur Gewalt und Macht, die größer als seine eigene ist. Es sei denn, dass diejenigen, die Macht haben, bereit sind, die nötigen Risiken einzugehen, das Richtige zu tun, wird der Völkermord weiter eine gelegentliche aber konstante Erinnerung an die Verdorbenheit des Menschen sein.
  • Das jüdische Volk wird trotz Pharaonen, Hamans, Hitlern und allen dämonischen Mächten der Welt überleben. Es ist richtig, über die sechs Millionen zerstörten Menschen zu trauern, aber man muss auch sehen, dass, wenn die bösen Mächte hätten siegen können, dann wäre unser jüdisches Volk schon drei Millennien zuvor vernichtet worden. Das Wunder dieser Angelegenheit ist nicht, dass die Juden so viel Verfolgung erlitten haben, sondern dass sie angesichts dieser Mächte der Vernichtung überlebt haben, um zu beweisen, dass die Bibel wahr ist und dass Gott sein Wort hält.
  • Wir brauchen einen Retter, der mächtiger ist als alle Nationen dieser Welt zusammengefasst. Gegenüber Hitler konnten die Juden sich selbst nicht retten. Die Alliierten plädierten auf Hilflosigkeit. Die religiösen Institutionen, die Gottes Wort hätten verkünden sollen, waren damit zufrieden,  moralische Empörung und wenig Anderes auszudrücken. Wenn man mit seinem eigenen humanen Eifer konfrontiert wird, der von etwas Attraktivem und Mächtigem, egal welches Banner es zeigt, verführt wurde, dann ist es für uns dringend notwendig, nach etwas Größerem als unseren eigenen guten Vorsätzen und inneren Impulsen zu suchen. Wir brauchen das Eingreifen des Schöpfers selbst, um uns alle vor uns selbst zu retten.

Quellen:

  1. Earl L. Dachslager, “The Holocaust as a ‘subject’,” Sh’ma, 8/141 (November 11, 1977), pp. 181-184.
  2. Encyclopedia Judaica, Vol. 8, (Jerusalem: Keter Publishing House, Ltd.), p. 889.
  3. Rev. Dr. A. Cohen, Everyman’s Talmud (New York: E.P. Dutton and Co., Inc.), p. 88.
  4. “Two-Thirds of Jews in Poland Held Slain: Only 1,250,000 Said to Survive of 3,500,000 Once There,” New York Times, December 4, 1942, p. 6, col. 1.