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Dieser Tage scheint es eine Verschwörung gegen die Hoffnung zu geben. Es fällt einem schwer, die schönen Seiten des Lebens zu betrachten: Reporter erzählen uns fortwährend, wir stünden am Rande der Auslöschung; wir sehen, dass schon wenige Menschen dem Leben, wie wir es kennen, ein Ende setzen können; Macht scheint über Recht zu triumphieren. Ist es angesichts all dieser Tatsachen noch vernünftig, Hoffnung zu hegen? Oder ist es nur logisch, in Verzweiflung, Unglauben, Furcht und Zynismus zu versinken?

Das Bewusstsein der überwältigenden und nicht zu unterdrückenden Bosheit in unserer Welt, veranlasst viele Menschen zur Aufgabe der Hoffnung und des Glaubens an einen Gott, dem etwas an uns liegt. Wir müssen nur 60 Jahre zurückschauen auf den Holocaust: dort finden wir ein Beispiel für so viel Böses, dass manche Menschen dadurch ihren Glauben aufgaben. Wie ein Überlebender formulierte: Ich verlor meinen Glauben an Gott, als ich sah, wie die Nazis fromme Juden in den Hof führten und abschlachteten. Und dennoch haben selbst im Holocaust Glaube und Hoffnung überlebt. Ein junges jüdisches Mädchen schrieb in ihr Tagebuch:

Es ist mir vollkommen unmöglich, mein Leben auf eine Grundlage des Chaos, des Leidens und des Todes aufzubauen. Ich sehe, wie die Welt langsam in eine Wildnis verwandelt wird; ich höre den näher kommenden Donner, der eines Tages auch uns zerstören wird. Ich spüre das Leiden von Millionen. Und dennoch: Wenn ich zum Himmel hinaufschaue, fühle ich irgendwie, dass auch diese Grausamkeit zu Ende gehen wird, dass Friede und Ruhe wieder zurückkehren werden.”

Es ist verbürgt, dass Männer und Frauen auf ihrem Marsch aus dem Warschauer Ghetto in die Todeslager den zwölften Artikel aus dem Glaubensbekenntnis des Maimonides sprachen: “Ma amin be emunah schelemah, ich glaube mit vollkommenem Glauben an das Kommen des Messias.” Aus einer dermaßen schrecklichen Episode in unserer Geschichte erkennen wir, dass Hoffnung selbst unter den schlimmsten Umständen bestehen bleiben kann.

Hoffen oder nicht hoffen?

Obwohl wir heute mühsam versuchen, die Verfolgungen zu verstehen, die unsere Vorfahren durchzumachen hatten, muss jeder von uns sich einzeln mit der Frage befassen, wie man denn hoffen kann, wenn alles hoffnungslos erscheint. Einige schlagen vor: “Um Glaube und Hoffnung am Leben zu erhalten, müssen wir modifizieren, woran wir glauben.” Die Veröffentlichung des Buches When Bad Things Happen to Good People (Wenn guten Leuten Schlechtes widerfährt) von Harold Kushner wurde vom Tod des Sohns des Autors vorangetrieben. Rabbi Kushners Antwort auf die Frage, warum guten Menschen oft schlechte Dinge widerfahren, lautet: “Gott ist zwar gut, aber nicht allmächtig.” Rabbi Kushner “erschafft” Gott neu nämlich mit Einschränkungen, damit man leichter glauben und Tragödien leichter aushalten kann.

Wenn Gott aber nicht allmächtig ist, was für einen Grund haben wir dann zur Hoffnung? Und wenn unsere Hoffnung keine Rolle spielt, warum sollten wir dann Glauben haben?

Schließlich war der Glaube an Gott immer die Kraftquelle, die Menschen in tiefsten Schwierigkeiten bei der Überwindung eben dieser Probleme geholfen hat. Der Glaube, von dem wir hier reden, ist nicht in erster Linie ein Glaube an die Existenz Gottes. Mehr als das, es ist ein persönliches Vertrauen auf Gott und Seine Wesensart, die uns in unserer Heiligen Schrift offenbart wird. Es ist der Glaube an einen Gott, der nicht nur das Rote Meer teilen oder die Sonne still stehen lassen kann; es ist der Glaube an einen Gott, der uns persönlich kennt und dem daran liegt, dass es uns gut geht. Nicht nur irgendein Gott, sondern unser Gott, der zu uns gesagt hat: “Denn ich kenne ja die Pläne, die ich für euch plane. Pläne des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren” (Jeremia 29,11).

Ja, die Liturgie der Synagoge trägt in ihrem Herzen die Hoffnung und das Vertrauen auf einen allmächtigen Gott, der uns liebt und sich um uns kümmert. “Adon Olam”, das Gebet, das seit dem 14. Jahrhundert in aller Welt gesungen wird, lautet:

“So leg ich mich in Seine Hand und schlafe im Vertrauen; ich erwache mit Freuden; mein Leib und meine Seele sind in Seiner Obhut; der Herr wacht, ich fürchte mich nicht.”

Laut jüdischer Überlieferung ist Glaube unbedingt notwendig für eine richtige Beziehung zu Gott. Der Talmud spricht von den notwendigen Tugenden:

Sieben Tugenden vor dem Thron der Herrlichkeit: Glaube, Gerechtigkeit, Recht, Liebe, Gnade, Wahrheit und Frieden. Diese stehen für die krönenden Tugenden, und dem Glauben gebührt der oberste Platz, denn er ist das Prinzip, auf dem schlussendlich die ganze Beziehung des Menschen zu Gott ruht. (Makkot 24a)

Das Schma, das zentrale Glaubensbekenntnis im jüdischen Glauben, bestätigt den Glauben an die Existenz Gottes und ist gleichzeitig eine Antwort in persönlichem Vertrauen. Aber biblischer Glaube beinhaltet viel mehr als nur Worte. Er beinhaltet, dass man seinen Lebensstil und seine Haltungen am Vertrauen und der Hoffnung auf Gott orientiert. Glaube wurzelt in der Hoffnung, und Hoffnung wurzelt in einem allmächtigen Gott.

Wenn wir die Helden und Heldinnen der Bibel betrachten, sehen wir, dass Gott sie in Zeiten der Anfechtung nicht im Stich gelassen hat selbst, wenn die Umstände solches anzudeuten schienen. Bei bekannten biblischen Personen wie Abraham, Josef und Hiob wurde ihre Hoffnung auf Gott unterschiedlich geprüft und alle konnten ihren Glauben in die Tat umsetzen.

Abraham

Abraham beispielsweise wurde durch Glauben dazu motiviert, ein Pionier zu werden. Er wurde in der weltstädtischen Zivilisation Mesopotamiens geboren und wuchs dort auf, wo es so viel Reichtum an Kultur, technische Raffinessen und Bequemlichkeit gab wie in einer beliebigen Stadt heutzutage. Aber aus diesem Land rief Gott ihn heraus:

“Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das Ich dir zeigen werde” (1. Mose 12,1).

Im Vertrauen gehorchte Abraham dem Gebot Gottes und machte sich auf die harte, beschwerliche Reise nach Kanaan. Somit tauschte er das Stadtleben Urs gegen das Nomadenleben in einem unbekannten und feindseligen Land ein. Die größte Glaubensprüfung für Abraham aber geschah bei der Fesselung Isaaks, der Akedah. Nach falschen Anfängen und Jahren des Wartens gebar Sarah dem Abraham endlich einen Sohn. Und dennoch gebot ihm Gott, er solle Isaak als Brandopfer darbringen. Wieder gehorchte Abraham, bis hin zur letzten Bewegung, als Gott ihm plötzlich einen Widder anstelle des Jungen gab.

Abraham wurde nicht gezwungen, Ur zu verlassen. Er wurde nicht gezwungen, die Vorbereitungen für die Darbringung seines Sohnes als Brandopfer zu treffen. Aber er tat es dennoch im Vertrauen darauf, dass Gott weiß, was Er tut, selbst wenn das für die Gegenwart größere Anfechtungen bedeutet. Und wie lautete Gottes Antwort?

“Ich schwöre bei Mir selbst, spricht der Herr, deshalb, weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, Mir nicht vorenthalten hast, darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen” (1. Mose 22,16-17).

Abrahams Glauben wurde mit einer Verheißung an ihn und seine Nachkommen belohnt. Diese Verheißung ist es, auf der seit Generationen die Hoffnung des jüdischen Volkes ruht. Abraham kann sogar als “Vorläufer” des Glaubens betrachtet werden, denn er sollte ein Beispiel sein, an das man sich noch lange nach seinem Tod erinnerte und dem man nacheiferte.

Josef

Wie Abraham vor ihm ist Josef ein weiterer Mann, der einen Gutteil seines Lebens in anfechtenden Umständen verbrachte. Er saß einfach mitten in Eifersüchteleien und Machtkämpfen fest. Seine frühen Jahre beinhalteten die Entfremdung von seinen eigenen Brüdern:

Als aber seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, da hassten sie ihn und konnten nicht mehr friedlich zu ihm reden und seine Brüder waren eifersüchtig auf ihn da ersannen sie gegen ihn den Anschlag, ihn zu töten (1. Mose 37,4.11.18)

…körperliche Misshandlung:

Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern kam, da zogen sie Josef seinen Leibrock aus, den bunten Leibrock, den er anhatte. Und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Zisterne (1. Mose 37,23-24).

…und eine richtige, von den Brüdern arrangierte “Entführung”:

Da kamen midianitische Männer vorbei, Händler, und sie zogen ihn heraus und holten Josef aus der Zisterne herauf. Und sie verkauften Josef an die Ismaeliter für zwanzig Silberschekel. Und sie brachten Josef nach Ägypten (1. Mose 37,28)

An diesem Punkt wendet sich die Geschichte zum Guten. Josef steigt in der ägyptischen Rangordnung auf. Bald jedoch versucht die Frau von Josefs Herrn, ihn zu verführen. Als Josef standhaft bleibt und sie abweist, wird sie zornig und lügt; er wird ins Gefängnis geworfen. Nicht aufgrund eines Vergehens seinerseits wird er angefochten, sondern weil er gerecht und treu geblieben ist.

Josefs Erfahrungen hätten ihn geistlich und emotional zerstören können. Stattdessen vertraute er weiterhin auf Gott und konnte seinen Brüdern viele Jahre später sagen: “Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit Er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten” (1. Mose 50,20). Josefs Vertrauen ist ein Beweis dafür, dass der Glaube an Gott Widerstände überwinden kann.

Hiob

Das beste Beispiel für anhaltenden Glauben im Leiden ist jedoch Hiob. In seinem Fall sieht es anfangs so aus, als habe ihn gerade sein Glaube in Anfechtung geführt. Der biblische Bericht sagt, dass die Schwierigkeiten Hiobs aus der Herausforderung Satans an Gott entstanden, die Grenzen von Hiobs Glauben auszutesten. Von Satan, dem Fleisch und der Welt angefochten, wird Hiob am Schluss dennoch von Gott bestätigt. Interessanterweise ist es einer der bewegendsten Augenblicke im ganzen Buch, als Gott Hiob daran erinnert, wer der Schöpfer und Erhalter des Universums ist. Als Reaktion auf Gottes Allmacht zeigt Hiob wahren, kompromisslosen Glauben. Er lehnt die Möglichkeit ab, dass Gott ihm fern oder nicht allmächtig sein könnte. Man bedenke seine Worte: “Siehe, Er [der Herr] wird mich töten, aber ich will auf Ihn warten [hoffen]” (Hiob 13,15).

Entscheidung für die Hoffnung

Derartig leuchtenden Beispielen des Glaubens stellt die Bibel Berichte über Mangel an Glauben und Hoffnungslosigkeit gegenüber. Ein typisches Beispiel findet sich im 4. Buch Mose: Die Kundschafter sind direkt vor der Eroberung durch die Israeliten ins Land Kanaan geschickt worden, um es zu erkunden. Davor hatte Gott die Israeliten bereits aus der Sklaverei in Ägypten befreit das jüdische Volk hatte viele Wunder Gottes gesehen. Als sei das noch nicht genug für den Glauben, hatten sie auch noch Gottes eigene Verheißung, dass sie das Land in Besitz nehmen würden. Denn das hatte Gott Abraham viele Jahre zuvor versprochen.

Trotzdem lesen wir:

Und Kaleb beschwichtigte das Volk, das gegenüber Mose murrte, und sagte: Lasst uns nur hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen! Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir. Und sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht über das Land auf. Und alle Söhne Israel murrten gegen Mose und gegen Aaron, und die ganze Gemeinde sagte zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten gestorben, oder wären wir doch in dieser Wüste gestorben. Und sie sagten einer zum andern: Lasst uns ein Haupt über uns setzen und nach Ägypten zurückkehren (4. Mose 13,30-32; 14,2.4)

Erinnern wir uns, dass diese Israeliten die vielen Erlösungswunder gesehen hatten. Sie hatten gesehen, wie Gott ihre Feinde mit Plagen schlagen konnte. Und dennoch ließ ihre Furcht sie das Vertrauen auf Gott verlieren und somit auch den Segen des Glaubens.

Gott möchte, dass wir Ihm vertrauen, selbst wenn die Umstände hoffnungslos erscheinen. Wie anders hätte unsere Geschichte ausgesehen, wenn wir Juden nicht aus Glaube und Hoffnung gehorcht hätten! Was wäre beim ersten Passahfest geschehen, wenn unsere Vorfahren nicht den Anweisungen Moses gehorcht hätten? Wenn wir 400 Jahre der Sklaverei als Grund gegen Vertrauen auf Gott angeführt hätten, können wir annehmen, dass in jener Nacht nicht nur die Erstgeburt der Ägypter, sondern auch die Erstgeburt der Israeliten bestraft worden wäre.

Fragen wie “Warum lässt Gott das zu?” und “Wo ist Gott in dieser Krise?” sind also nicht neu. Schon seit Jahrhunderten kämpfen Menschen damit. Wir müssen uns fragen, warum diese Glaubensberichte für uns in der Schrift verzeichnet sind. Doch sicher, damit wir uns erinnern, dass Gott das Rote Meer geteilt, uns in der Wüste mit Manna versorgt und uns ins Verheißene Land gebracht hat? Damit wir daran erinnert werden, dass Gott allmächtig ist?

Die Schrift lehrt uns auch, dass Gott mehr als nur allmächtig ist. Er ist durch und durch gut, durch und durch fürsorglich, durch und durch Liebe. Und Er nimmt Anteil an unserem Leiden. Er, der allgegenwärtig ist, allwissend und allfühlend, muss mit jedem Opfer mitleiden, das durch von Sünde hervorgerufenen Kummer geht. Er muss mit jedem klagen, der einen geliebten Menschen verliert, und mit jedem leiden, der krank ist. Daher selbst wenn es keine Erklärung für Böses gibt, gibt es einen Grund für Hoffnung. Das Wissen, dass Gott mit den Leidenden leidet, gibt uns einen Grund, Ihm zu vertrauen und ihn noch mehr zu lieben. Er weiß, was wir durchmachen, und Er hat uns nicht verlassen.

Der wichtigste Grund zur Hoffnung

Der größte Beweis für Gottes immerwährende Gegenwart und Stärke ist unser Messias, der unseren Kummer und unsere Lasten getragen hat. Alle, die im Laufe der Geschichte treu waren, haben ihr Vertrauen auf die letztendliche Rechtfertigung durch Glauben gesetzt, wenn böser Wille vernichtende Schläge austeilte. “Ma amin be emunah schelemah”, Ich glaube mit vollkommenem Glauben an das Kommen des Messias.

Für Jahrtausende hat unser Volk daran geglaubt, dass Gott Seinen verheißenen Messias auf eine leidende, bekümmerte Welt senden würde. Durch alle Schwierigkeiten haben wir darauf vertraut, dass der Messias das Böse zerstören und unseren Glauben an Gott belohnen würde. Es ist diese Hoffnung, die unseren Glauben genährt hat.

Und dennoch ist diese Hoffnung in der heutigen jüdischen Gemeinschaft am Verschwinden. Bestenfalls hofft man auf ein unbestimmtes “messianisches Zeitalter”. Aber unsere Heilige Schrift spricht vom Kommen einer Person als Messias. Tatsächlich ist “Leidender Gottesknecht”, einer seiner vielen Titel eine Andeutung, dass der Messias selbst die Bedeutung von Schmerz und Leiden nur zu gut kennt.

Der Prophet Jesaja schreibt über Ihn:

Jedoch unsere Leiden Er hat sie getragen, und unsere Schmerzen er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten Ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt (Jesaja 53,4).

Der Messias, der Sohn Davids, hat nicht nur mit uns gelitten Er hat für uns gelitten. Jesaja fährt fort:

Durch Seine [des Messias] Striemen ist uns Heilung geworden (Jesaja 53,5).

Jeschua (Jesus) kennt Leiden aus eigener Erfahrung, und Er hat Mitgefühl mit allen Leidenden ausgedrückt. Er hat klargemacht, dass Er der war, auf den unser Volk seit Jahrhunderten gehofft hat. Alle, die glauben, dass Er der verheißene Messias ist, können angesichts einer Welt Hoffnung haben, die versucht, alle Hoffnung zu besiegen.

Was jetzt?

Kein Mensch führt ein absolut schmerz- und sorgenfreies Leben. Sollten wir daher der Verzweiflung und Frucht und dem Zynismus Raum geben? Oder sollten wir unseren Gott in ein schmackhafteres Etwas umformen? Oder sollten wir die Möglichkeit akzeptieren, dass Jeschua der verheißene Messias ist, derjenige, der Hoffnung und Heilung bringt?

Der Dichter Moses Ephraim Kuh schrieb im 18. Jahrhundert folgende Worte:

We trust a star to guide our way
upon the open sea.

Why trust we not the Lord of stars
on earth our Guide to be?

(Wir vertrauen einem Stern, uns auf dem offenen Meer zu führen. Warum vertrauen wir nicht dem Herrn der Sterne, uns zu führen?)

Es gibt keinen Grund, die Hoffnung aufzugeben. Glauben und Hoffnung, die Anfechtungen überleben, sind stärker als Glaube und Hoffnung, die nie geprüft werden müssen. Vertrauen wir auf Gott und suchen die Antwort.