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Der Ausschuss für religiöse Zusammenarbeit mit Juden des Vatikans veröffentlichte am 10. Dezember ein Dokument bezüglich katholisch-jüdischer Beziehungen, dass die katholische Kirche dazu auffordert weder institutionalisierte Mission in Bezug auf Juden auszuführen, noch diese zu unterstützen.

David Brickner, Geschäftsführer von Juden für Jesus, hält diese Position für unerhört, besonders da sie von einer Institution komme, die eine signifikante Anzahl von Christen in der Welt repräsentiere.

Brickner fragte weiter, wie der Vatikan die Tatsache ignorieren könne, dass der Missionsbefehl Jesu Christi fordere, dass seine Jünger die Frohe Botschaft in alle Welt tragen sollen. Oder richteten diese sich bloß nach einigen Leitern der jüdischen Gemeinschaft, die es begrüßen nicht Ziel der katholischen Evangelisation zu sein? Falls das der Fall sei, sollten sie daran erinnert werden, dass sie die Frohe Botschaft zuerst aus dem Munde der Juden gehört hätten, die zu Jesus gehörten.

Der Titel dieses neuen Dokumentes DENN UNWIDERRUFLICH SIND GNADE UND BERUFUNG, DIE GOTT GEWÄHRT ist Römer 11,29 entnommen. Wir glauben dass der Apostel Paulus, dessen Name in diesem Dokument des Vatikans häufig gebraucht wird, geschockt von diesem Missbrauch seiner Worte wäre, mit denen er seinen Brief begann: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.“

Juden für Jesus ist die größte Gemeinschaft für Judenmission der Welt und hat als Ziel die Frohe Botschaft, dass Jesus Christus (Jeschua) der Messias und Retter der Welt ist, zu verkünden. Es gibt Geschäftsstellen in 13 Ländern und 25 Städten.