Foto: Wikipedia
Verfasst von Avi Snyder

Gottes Gegengift gegen Antisemitismus

„Ich bin ein Faschist“, sagte der ärgerliche junge Mann, mit einem finsteren Blick in mein Gesicht. „Warum?“ fragte ich leise. Ich konnte sehen, dass mein potenzieller Gegner überrascht war. Offensichtlich erwartete er keine ehrliche leise Frage aus echtem Mitgefühl heraus. Er starrte mich verblüfft an, dann eilte er fort, bevor ich weiter mit ihm sprechen konnte.

„Ich bin ein Faschist“, sagte der ärgerliche junge Mann, mit einem finsteren Blick in mein Gesicht.

„Warum?“ fragte ich leise. Ich konnte sehen, dass mein potenzieller Gegner überrascht war. Offensichtlich erwartete er keine ehrliche leise Frage aus echtem Mitgefühl heraus. Er starrte mich verblüfft an, dann eilte er fort, bevor ich weiter mit ihm sprechen konnte.

Diese Unterhaltung fand vor kurzem in Budapest statt, als ich Traktate austeilte. Und ich vermute, dass der verärgerte junge Mann die verunsichernde Erinnerung an seine Begegnung mit mir in sich trägt; hoffentlich ein kleiner Denkanstoß für viel Stoff zum Nachdenken.

Der Austausch dient auch zu einer zeitgemäßen Erläuterung einer aktuellen Tatsache: Antisemitismus und Gottes Heilungsplan. Lassen Sie mich verdeutlichen.

Später in diesem Monat feiern wir Purim, das Fest, das im Buch Esther beschrieben wird. Wie Sie sich vielleicht erinnern, versuchte Haman, der böse Premierminister des Königs, das gesamte jüdische Volk zu vernichten. Aber natürlich hatte Gott andere Pläne.

Antisemitismus ist eine kränkende Sünde, wie jede Form des Hasses und Rassismus. Aber das jüdische Volk zu hassen, ist besonders düster und antichristlich. Die Wurzel des Antisemitismus liegt begründet in einer übelwollenden, geistlichen Absicht, Gottes Pläne, der Welt das Evangelium zu bringen, aufzuhalten. Begreifen Sie die Umsetzung dieser Strategie.

Vor Jeschuas erstem Kommen war es der Plan unseres Gegners, uns durch Menschen wie den Pharao und Haman zu zerstören. Das Ziel war es, zu verhindern, dass die Heiligen Schriften aufgezeichnet würden, und die Geburt des Messias zu vereiteln.

Seit Jeschuas erstem Kommen ist es noch immer der Plan des Feindes, uns zu zerstören. Das Ziel ist es, zu verhindern, dass das Evangelium die Nationen erreicht, und Jeschua von Seiner Wiederkunft abzuhalten.

Sehen Sie, wir Juden wurden dazu berufen, ein Evangeliumslicht für die Nationen zu sein. Der Apostel Paulus sagt uns, dass diese Berufung nicht zurückgenommen wurde (Röm. 11, 29). Aber wir können die Berufung nicht erfüllen, wenn wir nicht mehr existieren. Und Jeschua selbst sagte, Er werde nicht zurück kommen, bis ein reumütiges und erlöstes Israel um Seine Rückkehr bittet – mit den selben Worten, die wir Juden gebrauchen, um einen Bräutigam zu seiner Hochzeitsfeier hineinzuführen: Baruchhaba b`shem Adonai. „[…] Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matth. 23, 39).

Es ist kein Wunder, dass böse Männer und Frauen im Wandel der Zeiten motiviert gewesen sind, uns zu zerstören. „Vernichtet die Juden – verhindert, dass die Schriften geschrieben werden, haltet den Messias davon ab, geboren zu werden, verhindert, dass das Evangelium verbreitet wird, haltet Jeschua davon ab, zurückzukommen.“ Also was ist die Antwort? Was ist die Heilung von Antisemitismus? Das Evangelium.

Allein das Evangelium kann Hass durch Liebe ersetzen. Allein das Evangelium kann ein Herz aus Stein in ein Herz aus Fleisch verwandeln.

Wir sind dem Herrn sehr dankbar dafür, dass Er unser jüdisches Volk immer erhält. Und wir beten darum, dass alle Menschen – beide, unser eigenes Volk und unsere Gegner – den Messias finden, der uns liebt, und der aus Liebe für die Sünden der ganzen Welt gestorben ist!

Nachdem Er uns durch Jesus mit Sich Selbst versöhnt hat, kann Er mit Sicherheit auch uns miteinander versöhnen. „Denn Er ist unser Friede […]“ (aus Eph. 2, 14).