Der Ausdruck „Hohe Feiertage“ bezieht sich auf Rosh Hashana (das jüdische Neujahr) und Jom Kippur zusammen. Wörtlich übersetzt „der Versöhnungstag“, beschließt Jom Kippur die zehn Tage der Reue und Umkehr. Es ist der heiligste und düsterste Tag des Jahres (Leviticus/3. Buch Mose 23, 27-32).

In alten Zeiten betrat der Hohepriester an einem einzigen Tag des Jahres das Allerheiligste, um das Blut des geopferten Tieres auf den Altar als Sündopfer zu geben. Durch Glauben führte der Gehorsam gegenüber Gottes genauen Anweisungen zur Versöhnung oder Bedeckung für Sünde. Heute ist Jom Kippur ein Tag des Fastens und des Nachdenkens über die eigene Sünde.

Jom Kippur kann  so etwas wie ein Rätsel für jüdische Gläubige an Jeschua sein. Fasten wir und bekennen wir unsere Sünden wie der Rest der jüdischen Gemeinde, oder erfreuen wir uns am Wissen, dass uns im Messias vergeben wurde? Viele jüdische Gläubige sehen Jom Kippur als eine Zeit der Identifikation mit unserem jüdischen Volk, Selbstbetrachtung für uns und Fürbitte für diejenigen, die wir lieben. dabei die ganze Zeit im Bewußtsein, dass Jesus der Eine ist, der uns eins macht mit Gott.

  • Jüdisches Jahr 5776: Sonnenuntergang 22. September 2015 – Abenddämmerung 23. September 2015
  • Jüdisches Jahr 5777: Sonnenuntergang 11. Oktober 2016 – Abenddämmerung 12. Oktober 2016

Die Rolle des Mittlers: Wer kann für uns eintreten?

Dajenu an Jom Kippur

Ein jüdischer Gläubiger und Versöhnung