Anders als das Passahfest oder Jom Kippur ist Purim kein Feiertag, dessen Einhaltung in der Tora vorgeschrieben ist aber wir müssen kaum dazu aufgefordert werden, diese festliche Erinnerung an Gottes wachende Fürsorge für das Volk Israel zu feiern! Sie steht im Tenach im Buch Esther. Für manche ist Purim ein Tag lustiger Streiche und geräuschvoller, uneingeschränkter Späße. Für andere dreht sich alles um die Hamantaschen. Dieses köstliche mit Marmelade gefüllte dreieckige Gebäck erinnert uns nicht nur daran, wie der rachgierige Haman seinen wohlverdienten Lohn empfing, sondern sie schmecken einfach so gut. Und ist es nicht erfrischend, einen Feiertag mit einer Heldin als Hauptperson zu haben? Welches jüdische Mädchen wäre nicht gerne so mutig und schön wie Königin Esther?

Trotzdem spüren wir, dass mehr zu diesem Feiertag gehört als der Spaß und der Prunk, den wir alle vom Purimfest erwarten. Das Thema der Errettung ist offensichtlich, aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Gott in dem ganzen Buch Esther wieder und wieder nicht so auffällige Menschen und Situationen gebrauchte? Gott bringt Errettung nicht immer unseren Plänen oder Erwartungen entsprechend. Das Buch Esther ist ein Beweis dafür … und wir Juden für Jesus laden Sie ein, die messianische Perspektive einzunehmen: Gott hat einen persönlichen Errettungsplan für Sie, der auch aus einer unerwarteten Quelle kommen mag.

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