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Als ich kürzlich von einem Treffen der europäischen Zweigleiter in Kiew, in der Ukraine, zurückreisen wollte, hatte mein Flug nach London Verspätung. Nach 10 Stunden am Flughafen betete ich schließlich darum, dass Gott irgendwie die Zeitverschwendung wieder gut machen würde. Ich stand neben Jacob*, als wir beide unsere Smartphones aufluden. Er, ein orthodoxer jüdischer Mann, der denselben Flug gebucht hatte, sprach mich an.

Er war besorgt darum, rechtzeitig zur Arbeit nach Hendon zu kommen. „Hendon!“ rief ich aus. „Vielleicht haben Sie den „Welchen Laden?“ fragte er.

„Den Juden für Jesus Laden.“ „Oh, der Laden!“ rief er aus. „Moment bitte, ich muss meinem Freund zu Hause eine Nachricht schicken und ihm sagen, dass ich mit einer Jüdin für Jesus spreche!“ Um unser Gespräch fortzusetzen, fragte ich ihn, was er über Jesus denke. „Wir wissen, dass Jesus jüdisch war,“ sagte er, „aber was Sie glauben, ist nicht wahr.“

Ich fragte, ob er je gelesen habe, was die hebräischen Propheten über die Geburt des Messias… schrieben

Ich fragte, ob er je gelesen habe, was die hebräischen Propheten über die Geburt des Messias, Sein Leben, Seinen Tod und Seine Auferstehung schrieben. Während unsere Telefone sich weiterhin aufluden, bat ich ihn, Jesaja 53 mit mir zu lesen. Er sah es auf Hebräisch auf seiner App an, während ich es auf Englisch öffnete. Jacob las laut vor, aber ich merkte bald, dass er aus Raschis** Talmudkommentaren vorlas, nicht aus den hebräischen Schriften. (Raschi besteht darauf, dass „er“ in Jesaja 53 Israel ist, während der Prophet Jesaja in Vers 5 deutlich sagt, dass der Diener eine Person ist, keine Nation. Ich bat Jacob, Raschi zur Seite zu lassen und den Text direkt aus der Tenach zu lesen (Hebräisches Altes Testament).

Jacob hielt bei Vers 5 inne, wo Jesaja sagt, „Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen […]“. Jacob stimmte zu, dass unsere Sünden Konsequenzen haben. Aber er glaubt, dass wir mit unserer eigenen Sünde klar kommen müssen, dass dies nicht in Gottes Verantwortung liegt. Ich erklärte, dass nur Gott uns vergeben kann. Nur Er kann uns vor der Strafe retten, die wir verdienen. Natürlich war Jacob entschieden anderer Ansicht. Gegen 1 Uhr morgens – und immer noch keine Aufforderung an der Tafel, das Flugzeug zu betreten – entschied ich mich, in Kiew zu bleiben und am nächsten Tag zu fliegen. Jacob entschied zu bleiben und zu warten.

Er bat um meine Kontaktdaten, so dass wir unsere Unterhaltung fortsetzen könnten. Glücklich gab ich ihm meine Juden für Jesus Karte! Ich bin dem Herrn dankbar, dass Er wirklich das Beste aus meiner Zeit am Flughafen gemacht hat. Bitte beten Sie, dass Jacob den Einen von dem Jesaja sprach, in Erwägung zieht, während wir uns dem Passahfest nähern und der Herrn Jacob erlösen möge!

*Nicht sein wirklischer name
**Raschi – ein Akronym für R. Salomo b. Isaak, einem mittelalterlichen Rabbi und Autor der Kommentare zu dem Talmud und der Tenach