Am Unabhängigkeitstag

In diesem Jahr markiert er die Vollendung von 69 Jahren seit Israel ein moderner Staat im Mittleren Osten geworden ist. Aus einer messianischen Sicht gibt es so viele Gründe, an diesem Unabhängigkeitstag zu feiern und sich zu freuen.

Vielleicht die erste und wichtigste Tatsache ist, dass die Existenz Israels eine lebhafte Erinnerung an die Treue Gottes ist. Obwohl die meisten Israelis noch nicht an Jeschua gläubig sind, steht die Wiedergeburt des Staates Israel im Jahre 1948 nach nahezu zweitausend Jahren der Staatenlosigkeit als ein Ehrenmal für die Tatsache, dass Gottes Versprechen an unser Volk wahr sind. Diese Versprechen beinhalten die Gewissheit, dass der Tag kommen wird, an dem ein gläubiges Israel seine Berufung erfüllen wird, ein evangelistisches Licht für die Nationen der Welt zu sein, denn der Herr hat versprochen: „das Volk, das ich mir gebildet habe, damit sie meinen Ruhm verkündigen“ (Jesaja 43, 21). Es gibt viele weitere Gründe zur Freude am Israelischen Unabhängigkeitstag.

das Volk, das ich mir gebildet habe, damit sie meinen Ruhm verkündigen Jesaja 43, 21

Heute gibt es vielleicht ungefähr 15.000 messianisch jüdische Menschen im Land, und diese Zahl wächst ständig. Meine Kollegen, die in Israel mit Juden für Jesus dienen, berichten mir von der besonderen Aufnahmebereitschaft, die ihnen in zwei Gruppen von Israelis begegnet sind: bei russisch sprechenden Einwanderern und bei jüngeren Israelis, besonders bei denjenigen, die vor kurzem ihren Militärdienst abgeschlossen haben.

Während eines kürzlich stattgefundenen evangelistischen Wochenendeinsatzes in unserem Zentrum in Tel Aviv kamen mehr als sechshundert israelische Nichtgläubige, die meisten von ihnen junge Menschen, um eine Fotoausstellung mit dem Titel: „Indien mit den Augen des Reisenden betrachtet“ zu besuchen. Dreiundzwanzig Künstler aus ganz Israel trugen über einhundert Fotographien dazu bei. Unsere Mitarbeiter erklärten, wie die Fotos mit ihren eigenen Reisen und mit ihrer Bekehrung zum Messias Jeschua zusammen hängen. Aber trotz all der guten Gründe, sich am Unabhängigkeitstag Israels zu freuen, gibt es einen Grund dafür, sich nicht zu freuen.

Es ist die tragische Tatsache, dass die Mehrzahl unseres jüdischen Volkes in Israel und weltweit immer noch ihr Leben in Unabhängigkeit vom Herrn führt. Aber Jeschua möchte genau das Gegenteil. Er möchte Umkehr, Vertrauen und Abhängigkeit von Ihm. Bitte schließen Sie sich uns im Gebet an, dass in dem kommenden Jahr mehr und mehr Menschen ihre geistliche Unabhängigkeit aufgeben, zugunsten eines Lebens der Hingabe an Gott. Danke! Gott segne Sie dafür, dass Sie uns dabei unterstützen, den verlorenen Schafen des Hauses Israel die Gute Botschaft von Jeschua zu bringen.

Ihr Bruder in Jeschua,
Avi Snyder