Ist jetzt die Zeit?

Dann erschienen fast täglich Schlagzeilen mit Gerüchten über einen Krieg mit Nordkorea. Ich bin sicher, dass viele Gläubige darüber nachdachten, was die ersten „Juden für Jesus“ den Herrn kurz vor Pfingsten gefragt haben: „[…] Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her?“ (Apostelgeschichte 1,6). Zuvor gab Jeschua (Jesus) ihnen – und uns – in Seiner Gnade viele historische Erkennungszeichen, damit wir wachsam sein können, zu sehen wo wir uns auf dem Zeitstrahl der Heilsgeschichte befinden (siehe z. B. Matthäus 24). Aber Er warnte uns, nicht nur achtsam zu sein und auf Seine Wiederkunft zu warten, sondern uns auch mit Seinem Anliegen zu beschäftigen, während wir warten.

„Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.“ (Matthäus 24,46)

„Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.“ (Matthäus 24,46) Kürzlich erfuhr ich von „Ma`isah“ (nicht ihr echter Name), einer ehemaligen Muslime in Israel, die vor einigen Jahren zum Glauben an Jesus fand. Gott hat ihr eine kraftvolle Liebe und großen Eifer für die Errettung unseres jüdischen Volkes gegeben, insbesondere für die Errettung von Holocaust Überlebenden, und sie verbringt den größten Teil ihrer Zeit damit, ihnen auf offene und liebevolle Weise das Evangelium zu bringen. Sie ist in ihrer Aufgabe leidenschaftlich, weil sie begreift, dass die Zeit kurz ist. Sie ist kurz, da die Zahl der Holocaustüberlebenden täglich abnimmt. Und sie ist kurz für Ma`isah – und jeden von uns -, weil das Geschenk der Zeit, die Gott uns gegeben hat, begrenzt ist. Wir alle besitzen nur eine begrenzte Anzahl an Tagen, Monaten und Jahren, um zu tun, wozu der Herr uns berufen hat. Also ist gewissermaßen – egal, ob die momentanen Ereignisse in der Welt uns sagen, dass Jeschuas Wiederkehr bald sein wird, oder ob die Geschichte noch 500 Jahre weitergehen wird, – unsere Zeit kurz. Jetzt ist es Zeit für uns, die Aufgabe, zu der Er jeden von uns berufen hat, an erste Stelle zu setzen.

Ich bin so dankbar für Menschen wie Ma`isah und für Sie, die unsere Last für die verlorenen Schafe des Hauses Israel teilen. Ich hoffe, Sie werden durch die kurzen Berichte von unserer Arbeit in Berlin, Budapest, Manchester und Moskau gesegnet und ermutigt. Gott segne Sie dafür, dass Sie uns beistehen, während wir beharrlich Gottes Pläne für Israels Errettung verfolgen.

Ihr Bruder in Jeschua,
Avi Snyder