Niedergebrüllt

Aber wenn Menschen versuchen, andere vom Hören einer Botschaft abzuhalten, hat dies oft den gegenteiligen Effekt und umso mehr, wenn die Botschaft zufällig das Evangelium ist!

Vor Jahren leitete ich unser Musikteam auf einer Tour durch Südafrika. Es war geplant, dass wir ein Konzert im Market Theater geben sollten, einem berühmten Veranstaltungsort im Stadtzentrum von Johannesburg. Die ganze Halle war voll besetzt.

Sobald wir vorgestellt waren, begann das Grölen im Chor. Es war ohrenbetäubend. Unsere Mikrophone und Verstärker waren nutzlos; wir konnten nicht einmal uns selber hören. Nach einigen Versuchen, weiterzumachen, brachen zwischen den Protestierenden und den Konzertbesuchern Kämpfe aus. Die Polizei und das Theatermanagement baten uns, das Konzert zu streichen, was wir taten. Die Protestierenden jubelten und eilten nach draußen. Es war entmutigend, um es vorsichtig auszudrücken.

Aber als wir packten, um den Ort zu verlassen, kam eine Reporterin des Reuters Nachrichtendienstes auf mich zu.

Aber als wir packten, um den Ort zu verlassen, kam eine Reporterin des Reuters Nachrichtendienstes auf mich zu. Sie hatte den Aufruhr gesehen und wollte wissen, was los war. Am nächsten Tag war unsere kleine Gruppe im ganzen Land auf der Titelseite der Zeitung. Die Schlagzeile lautete: „Aufruhr über Juden für Jesus Gruppe!“ Der „Sieg“ der Protestierenden hatte in den nächsten Tagen größere Berichte und Interviews zur Folge, und weckte das Interesse von Alice, einer jungen jüdischen Frau, die das Evangelium hörte und empfing.

Die Gelegenheiten zum Dienst, die wir dank jener Protestierenden bekamen, hatten einen großen Anteil daran, dass Juden für Jesus unseren ersten Übersee Zweig in Johannesburg aufbauten, der erstaunliche Früchte getragen hat.

Das war das erste von vielen Malen, an denen ich niedergebrüllt wurde, während ich versuchte, das Evangelium zu verkündigen, und ich habe gelernt, Gott zu vertrauen und abzuwarten, was Er tun wird – denn niemand kann den Schöpfer des Universums niederbrüllen.

Bemühungen, Menschen davon abzuhalten, auf Jesus zu hören, führten zu Seiner Verhaftung und Kreuzigung.

Bemühungen, Menschen davon abzuhalten, auf Jesus zu hören, führten zu Seiner Verhaftung und Kreuzigung. Das Resultat war die Auferstehung, die Niederlage des Teufels und die Errettung aller, die den auferstandenen Herrn annehmen. Der Apostel Paulus wurde in Ephesus ernsthaft von den Ephesern niedergebrüllt (Apg. 19, 34). Stellen Sie sich nur die brüllende Menge vor – und doch konnte sie nicht die Gründung einer der größten Gemeinden verhindern, die Paulus pflanzte, und an welche er einen der großartigsten Briefe schrieb, den wir immer noch bis heute haben – der Brief des Paulus an die Epheser.

Haben Sie jemals so empfunden, dass Sie niedergebrüllt wurden oder wenigstens dabei behindert wurden, Dinge über den Herrn zu sagen? Es kann entmutigend sein, nicht wahr? Aber wir können in der Souveränität Gottes ruhen und, wie unser Gründer Moshe Rosen zu sagen pflegte, „Wenn du mit deinen Freunden und mit deiner Familie nicht über Jesus reden kannst, kannst du immer mit Gott über deine Familie und deine Freunde reden.“ Wir erhalten Trost und Mut in dem Wissen, dass niemals jemand in der Lage sein wird, Gott niederzubrüllen.

Denken Sie daran, viele Menschen wollen ehrlich von Jesus hören, und Bemühungen, das Evangelium zum Schweigen zu bringen, können den gegenteiligen Effekt haben. Menschen mögen niedergebrüllt werden, aber Gott wird es niemals.