Wie man einer ruhelosen Welt Frieden bringen kann

Ich denke, wir beginnen mit dem Verständnis dessen, was wahrer Friede ist, und warum er in unserer Welt fehlt.

Frieden ist nicht nur die Abwesenheit eines Konfliktes. Das hebräische Wort Schalom vermittelt die Idee vollständiger, gesunder Ganzheit im Leben, Harmonie, richtige Beziehung. Letztendlich kommt dies alles nur von dem Erschaffer aller Dinge, unserem Schöpfer.

Einer der größten jüdischen Einwände gegen unseren Anspruch, dass Jesus der Messias ist, lautet: „Wenn der Messias kommt, wird es Weltfrieden geben. Da es keinen Frieden gibt, kann Jesus nicht der Messias sein.“ Wie würden Sie darauf antworten?

Um Weltfrieden zu haben, müssen wir zunächst Frieden zwischen den Parteien haben, wo er zuerst gebrochen wurde.

Um Weltfrieden zu haben, müssen wir zunächst Frieden zwischen den Parteien haben, wo er zuerst gebrochen wurde. Die Geschichte des zerstörten Friedens nahm ihren Anfang, lange bevor die Nationen begannen, sich gegenseitig zu bekriegen.

Im ersten Buch Mose, Kapitel 3, sehen wir, wie Menschen sich von Gott und voneinander entfremdeten. Es geschah, als Eva und Adam nach etwas griffen, was Gott gehörte, um Weisheit zu gewinnen, unabhängig von ihrem Schöpfer, um Herren ihres eigenen Schicksals zu werden. In einem Akt des Misstrauens und des Ungehorsams rissen sie sich – und in der Folge auch wir uns – selbst los von dem einzigen wahren Geber des Lebens.

Indem wir den Frieden mit Gott brachen, wurden wir zerbrochen. Weil wir zerbrochen sind, fehlt uns Friede in uns selbst … und so sind wir unfähig, dauerhaften Frieden miteinander zu schließen.

Deshalb sandte Gott Jesus, um der Friedensstifter zu sein. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung kann unser Friede mit Gott wiederhergestellt werden. Wir können nicht den Frieden von Gott haben, bis wir Frieden mit Gott haben.

Viele unserer Juden für Jesus Missionare sind regelmäßig in Gefahr.

Viele unserer Juden für Jesus Missionare sind regelmäßig in Gefahr. Raketen aus dem Gazastreifen unterbrechen häufig den Alltag in Israel, wo sich unser blühendster Zweig befindet. Fast täglich sorgen Isis-inspirierte Messerattacken für ein Gefühl der Unruhe im ganzen Land und bei Einigen für Angst und Verzweiflung. In der Ukraine beeinträchtigt der von Russland und seinen bevollmächtigten russischen Separatisten auf niedriger Ebene geführte Krieg weiterhin unseren Zweig in Kiew.

In Paris haben die Behörden Juden für Jesus als ein Ziel für potentielle Terrorattacken ausgewiesen, und die Polizei hat genau vor unserem Büro Barrieren errichtet. Unsere Mitarbeiter in all diesen Zweigen brauchen Ihre Gebete!

Und was kann ich über das Vereinigte Königreich sagen? Unsere Leiterin des Londoner Zweiges Julia Pascoe schrieb: „Die Terrorattacken in London und Manchester in diesem Jahr erinnern uns noch stärker daran, wie wichtig es ist, die lebensrettende Botschaft in einer Zeit großer Angst und Unsicherheit zu verkündigen.“

Schwierigkeiten und Unruhen sollten uns nicht überraschen. Jesus sagte: „Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ (Johannes 16,33+34).

Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir diesen Frieden haben werden ohne den Schmerz, ohne den Kummer und das Herzeleid, und Gott wird alle Tränen von unseren Augen abwischen (Offenbarung 7,17). Unsere Hoffnung auf Frieden ist nicht vergeblich, weil eines Tages „[…] die Erde erfüllt sein wird von der Erkenntnis des Herrn, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken“ (Jes. 11,9b). In der Zwischenzeit brauchen wir Juden für Jesus Ihre Gebete, während wir einer ruhelosen Welt die Botschaft des Friedensstifters bringen … und wir wiederum werden ebenso für Sie beten, während Sie Ihren Teil beitragen, wo auch immer Gott Sie eingesetzt hat!