Sind Sie ein Fan von limitierten Ausgaben?

Es kommt immer wieder vor, dass meine Lieblingslimonade oder Lieblingsschokolade in neuen Geschmacksrichtungen angeboten wird, die nur für kurze Zeit verfügbar sind – sogenannte „limitierteAusgaben“. Während diese skurrilen Varianten alter Lieblinge meist nur ein Marketing-Gag sind, werden dann einige von ihnen sehr beliebt und bleiben weiter erhältlich (Möchte hier jemand eine Cherry-Coke?). Seien wir ehrlich: Eine „limitierte Ausgabe“ zu kaufen hat was für sich, besonders wenn man mal von Lebensmitteln absieht und den Blick auf Autos, Musikinstrumente, Erinnerungsstücke usw. richtet. Wir alle lieben das Gefühl, einer der wenigen Menschen zu sein, die etwas Einzigartiges besitzen – und je limitierter die Auflage, desto besser!

Das Öl für die Menora, die priesterlichen Gewänder, der Weihrauch-Altar – sie waren alle einzigartig.

Bei der dieswöchigen Lesung der Parascha kam ich nicht umhin, an limitierte Auflagen zu denken. Das Öl für die Menora, die priesterlichen Gewänder, der Weihrauch-Altar – sie waren alle einzigartig. Und mehr noch: Gott erlaubte ausdrücklich nur den Priestern, sie zu nutzen, weil sie heilig sein sollten – etwas, was reserviert war, oder „limitiert“, um Gott zu dienen. Warum kümmerte es Gott so sehr, dass bestimmte Dinge ausschließlich Ihm gewidmet waren? Weil Er versuchte, uns zu lehren, dass auch Er heilig ist – Er war die echte „limitierte Auflage“. Und genauso wie wir einen unschätzbar wertvollen, einzigartigen Original-Picasso mit größtem Respekt behandeln würden, sollten wir das gleiche mit Gott tun. Leider geben wir Gott aber nicht die Ehre, die Er für Seine Heiligkeit verdient. Jedes Mal, wenn wir Ihm den Respekt versagen, der Ihm zusteht, oder wenn wir Ihn absichtlich missachten, entweihen wir Seine Identität und tun das Gegenteil von dem, wofür wir gemacht wurden. Das ist Sünde – eine Beleidigung Gottes.

In derselben Parascha, die uns lehrt, wie heilig Gott ist, lernen wir auch Seine Lösung für unser Sündenproblem kennen. Aaron, der Hohepriester, musste die Namen der 12 Stämme auf seiner Kleidung tragen, sodass Gott, wenn Aaron einmal jährlich in das Allerheiligste schritt, Gott sich an Sein Volk erinnern und ihm seine Sünden vergeben würde (Schmot / 2. Mose 28,29 ). Ebenso trug Jeschua, der Messias, die Last der Sünden der ganzen Welt und starb als Buße für unsere Sünden, trat in den wahren Mischkan (Stiftshütte) im Himmel ein und bot Sein eigenes Blut als Opfer dar, das unsere Sünden ein für allemal wegnehmen würde. Und ebenso wie Aaron jedes Jahr aus dem Allerheiligsten kommen würde und die Leute wissen würden, dass ihnen für ein weiteres Jahr vergeben worden war, so hat Gott Jeschua von den Toten auferweckt, damit wir sicher sind, dass Er unsere Sünden ein für allemal vergeben hat. Durch Seine Vermittlung können wir mit dem Vater versöhnt werden und werden selbst zu „limitierten Auflagen“ – nicht zu Göttern, sondern zu Seinen Kindern, die in ein neues, verinnerlichtes, geistiges Leben geboren wurden (Joh 1,12-13).

Bist Du interessiert daran, mehr über dieses einzigartige Angebot zu erfahren? Setze Dich bald mit uns in Verbindung – denn eines Tages wird dieses limitierte Angebot zur Neige gehen – wenn Jeschua zurückkommt (2. Pet 3,9.)!