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Verfasst von Fred Klett

Sukkot: Ein Versprechen lebendigen Wassers

Wenn der Sommer vorüber ist, ist die letzte Ernte reif. Flinke Finger trennen Trauben von den Reben.

Obsternte im alten Israel

Wenn der Sommer vorüber ist, ist die letzte Ernte reif. Flinke Finger trennen Trauben von den Reben. Ein Teil der Ernte wird in die Sonne gelegt, um sie zu süßen und in köstliche, getrocknete Früchte zu verwandeln: Rosinen. Riesige Mengen an Trauben werden zerstoßen und ihr Saft in großen Tonbottichen gelagert, bis die richtige Zeit gekommen ist, ihn in Weinschläuche zu füllen, um den Gärungsprozess zu vollenden. Alle freuen sich auf die Fülle an Wein, von der König David sagt, sie erfreut das Herz. (Psalm 104:15)

Jedes Familienmitglied beteiligt sich daran, die Früchte des Landes – die Früchte, die Gott für sein Volk bereitgestellt hat – zu sammeln. Kinder drängeln darum, die übergroßen Körbe mit Feigen und Datteln zu füllen, die als Zuckerwerk in Kuchen verwandelt und die in den nächsten Monaten verspeist werden. Einige Datteln werden zu süßem Sirup, Dattel-Honig, verarbeitet.

Der Apfel-Duft bringt das Wasser im Mund zum Laufen – und verräterische Flecken von roten Granatäpfeln sind Zeugnis dafür, dass einige die Früchte gekostet haben um zu „schmecken und sehen, wie freundlich der HERR ist.“ (Psalm 34:9)

Dann ist es Zeit, die Oliven zu ernten. Die üppigen, dunkel-grünen Olivenbäume auf den Terrassen-Hängen sind schwarz mit reifen Früchten. Jeder beteiligt sich an der anstrengenden, aber auch beschwingenden Arbeit, die Früchte von den Bäumen abzustreifen. Umfangreiche Mengen an Oliven werden gesammelt und dann unter dem massiven, rollenden Stein der Oliven-Presse zerdrückt, um das wertvolle Brat-, Lampen- oder Salböl zu gewinnen. Das Öl wird auch die Basis für Seife sein, genauso wie für Salben, als Balsam für Wunden.

Das Erntefest beflügelt die Menschen, sich zu freuen und über Gottes Versorgung für sein Volk nachzudenken, indem sie das biblische Laubhüttenfest „Hag Sukkot“ in dieser fröhlichen Atmosphäre feiern.

Das Fest wird in 3. Mose 23:33-36, 39-43 beschrieben:

  • „Weiter ließ der Herr den Leuten von Israel durch Mose sagen: Am 15. Tag des 7. Monats beginnt das Laubhüttenfest. Es wird zu Ehren des Herrn sieben Tage lang gefeiert. Der erste Tag ist ein heiliger Tag; ihr dürft an ihm keinerlei Arbeit verrichten. Sieben Tage lang sollt ihr täglich Opfer für den Herrn verbrennen. Der achte Tag ist wieder ein heiliger Tag, an dem ihr Opfer für den Herrn verbrennt; ihr kommt an diesem Tag zur großen Festversammlung zusammen und dürft keinerlei Arbeit verrichten.“
  • Zum Laubhüttenfest, das nach dem Einbringen der Ernte am 15. Tag des 7. Monats mit einem Ruhetag beginnt und eine Woche später mit einem Ruhetag abschließt, müsst ihr noch beachten: Ihr nehmt am ersten Tag des Festes die schönsten Früchte eurer Bäume, dazu Palmzweige und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und feiert dann sieben Tage lang ein Freudenfest zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Jedes Jahr sollt ihr dieses Fest im 7. Monat feiern; diese Anordnung gilt für immer, für alle eure Nachkommen. Alle Leute von Israel im ganzen Land müssen diese sieben Tage in Laubhütten wohnen. Eure Nachkommen in allen künftigen Generationen sollen daran erinnert werden, dass ich, der Herr, das Volk Israel einst auf dem Weg von Ägypten in sein Land in Laubhütten wohnen ließ. Ich bin der Herr, euer Gott!“

4. Mose 29 liefert eine detailliertere Beschreibung der Opfer und Brandopfer, die während des Sukkots erbracht werden. Am ersten Tag (zusätzlich zu den regulären Tempel-Opfern) wurden dreizehn junge Stiere geopfert, gemeinsam mit zwei Widdern, vierzehn männlichen Lämmern und einer Ziege als Sündopfer. Die Anzahl an Jungstieren verringerte sich um einen an jedem Folgetag, bis am siebten Tag eine Gesamtzahl von siebzig geopfert wurden. Am achten Tag wurde nur ein Jungstier geopfert.

Der Midrasch von Psalm 109, Vers 4 zufolge, standen die siebzig Jungstiere für die siebzig Nationen, von denen man dachte, sie machen die Welt aus, während der eine Jungstier am achten Tag für Israel stand. Es gibt keinen wirklichen biblischen Beleg für diese Interpretation, aber es ist eine interessante Vermutung und deutet auf das Verständnis der alten Rabbiner hin, dass Gott nicht nur Versöhnung für Israel, sondern für alle Völker ersehnte. Das Opfer war im Erntefest kein trivialer, sondern der zentrale Bestandteil.

Was sind die zentralen Elemente des Festes?

Sukkot findet statt, wenn die Ernte vollendet ist und noch bevor das neue landwirtschaftliche Jahr begonnen hat. Es beinhaltet die wohlverdiente Erholung von der Arbeit und aufrichtige Freude über das, was Gott getan hat, indem er für sein Volk sorgte.

Juden sind dazu aufgerufen, Gottes Fürsorge für uns, nachdem wir aus der Gefangenschaft in Ägypten herausgeführt wurden, zu gedenken. Juden sollen sich an die Versorgung während der vierzigjährigen Wanderschaft durch die Wildnis erinnern. Das ist, warum Gott Israel befohlen hat, das Fest zu feiern, indem wir unsere dauerhaften Wohnstätten verlassen und in den gebrechlichen, kurzzeitigen Hütten, den „Sukkot“, wohnen.

Gott hat das Sukkot als Erinnerung daran eingesetzt, dass unsere Abhängigkeit von ihm nicht damit endet, dass wir das verheißene Land erreicht haben. Deshalb sollen wir uns sogar nach einer guten Ernte Jahr um Jahr an die zeitweilige Natur dieses Lebens und die Tatsache, dass wir uns letztendlich auf Gottes Versorgung verlassen müssen, erinnern.

Inmitten in dieser großen Feier von Gottes Fürsorge, des Festes der Freude über die Fülle von Gottes Güte, der Zeit der Erholung von der Arbeit, wurde eine festgelegte Menge an Opfern dargebracht, um die Schuld zu sühnen. Dieser Fokus der Sühne und Vergebung war eine Erinnerung an das Vertrauen auf Gott, dass er sowohl für unser spirituelles als auch körperliches Wohl sorgt.

Während der Zeit des zweiten Tempels wurden Traditionen hinzugefügt, um das Sukkot-Fest auszuschmücken. Die Myrten-, Weide- und Palm-Zweige, die für den Bau der Hütten genutzt wurden, wurden zusammengebunden, um die „Lulav“ zu bilden, ein Symbol der Danksagung und des Lobes an Gott. Die Lulav wird in der rechten Hand gehalten und an jedem der sieben Tage des Sukkots, in Erwartung des Sabbats, vor Gott geschwungen. Das „Etrog“ oder die „Zedrate“, eine Zitronen-ähnliche Frucht, wird in der linken Hand gehalten. Während das Etrog in der Bibel nicht erwähnt wird, sehen es die Rabbiner als die„schönste Frucht der Bäume“ die in 3. Mose 23:40 erwähnt wird.

Die Priester des Tempels führten während des Festes täglich drei Haupt-Zeremonien durch

Kurz vor Tagesanbruch, gab es eine Prozession zum Osttor außerhalb des Tempelareals. Wenn die Sonne erschien, drehten sie sich ab und wandten sich dem Westen, dem Tempel zu. Dann riefen alle aus: „Als unsere Väter an diesem Ort waren, wandten sie sich dem Osten zu und beteten die Sonne an, aber unsereins, wir schauen auf den HERRN.“

Die zweite Zeremonie wurde bei Nacht durchgeführt. Vier große Menoren wurden aufgesetzt, um das ganze Tempelareal zu erleuchten. Tatsächlich waren sie so groß, dass jeder der Arme eine Fackel bildete. Die Dochte wurden aus den abgetragenen Priestergewändern hergestellt. Kleinere Fackeln wurden getragen, um der Prozession zu leuchten, während die Menschen tanzten, Harfe, Leier, Zimbeln und Laute spielten. Die Leviten sangen Psalmen des Aufstiegs (120-134); ein Psalm auf jeder der fünfzehn Stufen, die vom Hof der Israeliten zum Hof der Frauen führte. Stellen wir uns vor, welch prächtige Szene es gewesen sein muss, mit der Würde der Prozession und den goldenen Steinwänden des Tempels, die in den Schein der von Fackeln erleuchten Nacht getaucht war.

Die dritte Zeremonie war ein Ritual mit Weihwasser. Am ersten Morgen des Sukkot, zogen die Priester zum Teich Siloah, um einen goldenen Behälter mit genügend Wasser für die sieben Tage des Festes zu holen. Das Wasser wurde zeremoniell geschöpft. Das Schofar wurde geblasen und die Pilger, die für das Fest nach Jerusalem gekommen waren, schwangen ihre Lulavs, während die Priester das Wasser um den Altar trugen. Die Hallel (Psalm 113-118) wurden rezitiert. Dann gossen die diensthabenden Priester den Inhalt von zwei Silberschalen aus: Eine beinhaltete Wasser, die andere Wein. Das war ein Akt des Gebetes und ein Ausdruck der Abhängigkeit von Gott, mit der Bitte um den Segen für Regen auf dieser Erde.

Am letzten oder „großen“ Tag des Festes, erreichte die Wasserweihe den Höhepunkt. Die Priester umrundeten den Altar siebenmal und gossen dann in großem Prunk und Zeremonie das Wasser aus. Das war das Hoschana Rabbah, das große „Hosianna“, was übersetzt wird mit „rette jetzt“.

Sukkot im Neuen Bund

Wir finden eine bedeutende Erwähnung des Hoschana Rabbah im Buch Johannes im Neuen Testament, Kapitel 7, Verse 37-52: „Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, (vielleicht gerade, als das Wasser ausgegossen wurde) trat Jesus vor die Menge und rief: »Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken – jeder, der mir vertraut! Denn in den Heiligen Schriften heißt es: ›Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.‹«

Stellen wir uns den Aufruhr, der diese Aussage hervorgerufen haben muss, vor! Der Priester hatte gerade die Wasserweihe ausgegossen, als Bitte an den Schöpfergott, das Volk mit Wasser zu versorgen. Und Jeschua (Jesus), als wäre er die Antwort auf das Gebet, ruft die Menschen, zu ihm zu kommen, ihn als das Wasser zu betrachten. Was für eine radikale Aussage und ein Schock für die Menge!

Jesus behauptete nichts anderes, als der Schöpfer selbst zu sein! Manche erkannten seine Autorität und erwiderten einfach dass er der Messias sei (Vers 41). Andere waren absolut erbost. Manche wollten ihn ergreifen und wegen Gotteslästerung steinigen, da er behauptete, Gott zu sein. Trotzdem lesen wir, dass die Tempelwache nicht in der Lage war, Hand an ihn zu legen. Als die Pharisäer und obersten Priester die Wächter ausfragten, warum sie ihn nicht verhaften konnten, antworteten sie einfach: „Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieser.“ (Vers 46) Die Tempelwächter waren durch seine Worte wie gelähmt. Sie waren nicht in der Lage, gegen Jeschua zu handeln, als sie seiner so offensichtlichen Autorität gegenüberstanden.

Die Pharisäer antworteten den Wächtern so, wie viele heute auch antworten würden: „Habt ihr euch auch verführen lassen?“ Es war für manche religiösen Leiter unvorstellbar, dass Jeschuas Behauptungen wahr sein könnten und sie selbst falsch liegen könnten. Stolz hielt sie davon ab, ihre eigene vermeintliche Weisheit zu hinterfragen. Die Tatsache, dass sie nicht glaubten, wurde ein für alle Mal eine beständige Angelegenheit. Sie hielten sich selbst für die alleinige Autorität in Sachen Wahrheit, die einzigen berechtigten Ausleger der Thora. Die Masse, so entschieden sie, war ungebildet und verführt; sie wussten nichts über das Gesetz.

Klingt das alles bekannt? Ist das nicht der Kern des Unglaubens? Wenn das Thema „Jesus“ aufkommt, wie oft wird geantwortet: „Ich bin zu gebildet, zu intelligent, um solchen Nonsens zu glauben. Das ist etwas für Menschen, die schwach sind und eine Stütze brauchen, während ich sehr sicher in meinem Unglauben bin. Außerdem, wenn es wahr wäre, hätten es die Rabbis, die so viel mehr über Religion wissen, es nicht erforscht?“

Einige leitende Pharisäer sagten: „Kein Prophet kommt aus Galiläa.“ (Johannes 7, 52) Trotzdem, in ihrer Blindheit, erfüllten sie selbst eine Prophezeiung, die hunderte von Jahren zuvor niedergeschrieben wurde: Wir finden sie im achten Kapitel des Buches Jesaja. Kurz bevor er voraussagte, dass ein großes Licht aus Galiläa kommen würde, sagte Jesaja: „Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dies Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was sie fürchten, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht grauen, sondern verschwört euch mit dem HERRN Zebaoth; den lasst eure Furcht und euren Schrecken sein. Er wird ein Fallstrick sein und ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses für die beiden Häuser Israel, ein Fallstrick und eine Schlinge für die Bürger Jerusalems.“ (Jesaja 8:12-14)

Jesaja fährt dann fort, über Galiläa, als verachteten Teil des Landes Israel zu sprechen, der Sebulon und Naftali gegeben wurde. Die Region lag an der Haupt-Handels-Route, die die großen Mächte Assyrien und Babylon mit Ägypten und Nordafrika miteinander verband. Es wurde deshalb unter der abfälligen Bezeichnung „das Galiläa der Goyim“ bekannt, wegen der heidnischen Korruption, die aus dem Kontakt mit den Fremden resultierte. Und trotzdem, diese verachtete Stadt in Galiläa würde eines Tages geehrt werden, sagte der Prophet Jesaja: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9:1)

Ein Licht würde kommen, ein Licht so hell, dass es sogar die die herrliche Beleuchtung des Tempels am Sukkot übertraf. Jesaja sprach von der Vergrößerung der Nation und zunehmender Freude – die Freude der Ernte, denn „ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: Pele Jo-etz, El Gibbor, Avi Ad, Sar Schalom (umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst).“ (Jesaja 9:5)

Seine Herrschaft, so wird uns gesagt, wird sich ausdehnen und die ganze Erde bedecken und nie aufhören. Er wird die große Ernte der Nationen bringen.

Es ist kein Zufall, das Jeschua den Anlass des Hoschana Rabbah, den letzten und größten Tag des Sukkot auswählte, um zu deklarieren: „Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken.“ (Johannes 7:37).

Jeschua behauptete von sich, der große Versorger, der Erlöser Israels zu sein, der das Volk durch die Wildnis führt. Er ist das große Licht, das in der Dunkelheit scheint und sein Körper ist der große Tempel, der wiederaufgebaut wird, nachdem er als letztes Sühnopfer zerstört wurde. Er sorgte für die letzte und größte Sühne für sein Volk Israel und alle Nationen.

Die Nussholztafel-Nachbildung aus dem 18. Jahrhundert hat die Worte „Tau“ und „Regen“ eingeschnitzt, um das Volk daran zu erinnern zu beten.

Psalm 118, der Teil des großen „Hallel“, der während des Festes gesungen wird, besagt „Der Stein, den die Bauleute als wertlos weggeworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ (Vers 22). Wie das helle Licht vom verachteten Galiläa leuchtete, so wurde der Messias zum Eckstein für einen neuen Tempel.

Der Messias versprach „lebendiges Wasser“ für die, die glauben. Was ist das lebendige Wasser? Es ist kühles, frisches Quellwasser. Im Land Israel war Wasser besonders wertvoll und zu Jesu Zeiten, gab es drei Wege, es zu erhalten. Man konnte eine Zisterne bauen, um den Regen zu sammeln, aber wenn es nicht genügend Regen gab, was oft der Fall war, konnte man sie nicht füllen – das Wasser war schnell abgestanden. Oder man konnte einen Brunnen graben, was zuverlässiger war. Allerdings war der wertvollste Fundort von Wasser eine Quelle. Quellwasser war das süßeste und beste Wasser von allen. Es sprudelte aus den Tiefen der Erde hervor und floss weiter, selbst wenn andere Wasserläufe versiegten.

Das ist das Wasser, das Jesus versprach, das beste Wasser, wahre spirituelle Erfüllung. Das ist das „Schekinah“ – ein Versprechen für die, die glauben.

Die meisten Menschen haben dieses lebendige Wasser nicht gekostet. Wie einige der Pharisäer und Priester aus Jeschuas Tagen, hielten sich viele Menschen in ihren Augen selbst für weise. Aber der wirklich weise Mann, kann aus der Wüstenwanderung des alten Israel lernen. Von all den Zwanzigjährigen und älteren, die aus Ägypten kamen, betraten nur zwei das verheißene Land, Josua und Caleb. Das ist ein Beispiel für die Wahrheit in sich selbst: „Wahrheit wurde nie von einem Mehrheitsbeschluss bestimmt.“ Auch wurde die Wahrheit nie von der Tugend derer, die daran glauben, festgelegt. Wie wird Wahrheit dann bestimmt?

Gott ist der Ursprung der Wahrheit und er verspricht, sich selbst denen zu offenbaren, die ihn wirklich kennenlernen wollen.

„Ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen.“ (Jeremia 29:13)

Jeschua macht ein paar starke Aussagen über sich selbst. Er ruft uns, zu ihm zu kommen, dann wird er für lebendiges Wasser für alle die sorgen, die durstig sind. Er sagt, dass unser ernsthaftes Suchen uns zu ihm bringen wird. Sind seine Behauptungen wahr? Finde es an diesem kommenden Sukkot selbst heraus!

Fußnoten:

  1. Siehe Philip Goodman, The Sukkot and Simchat Tora Anthology, Seite 43.
  2. Sacharja 14:16-19, gibt allerdings keine spezifische, universelle Interpretation von Sukkot!
  3. Beachte die Wiederholung der Nummer Sieben im Zusammenhang mit den Opfern. Sieben ist eine wichtige Zahl in der Errichtung von Gottes Bundesbeziehung mit seinem Volk. Siehe auch Glaser, Mitch und Zhava, The Fall Feasts of Israel, Seite 163 und The Interpreter’s Dictionary of the Bible, Volume 4, Seiten 294-295.
  4. Siehe Nehemiah 8:15
  5. Siehe Jesaja 8:11-9:7
  6. Sukkot: A Promise of Living Water, von Fred Klett