Beginnend in Jerusalem

Schawuot ist ein Erntefest. Und zwar ist es eines der drei Pilgerfeste, die Gott Israel befahl, an einem ganz bestimmten Ort zu feiern: Jerusalem.

ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist…(Apostelgesch. 1, 8)

Viele Christen feiern ein Ereignis, das an Schawuot stattfand, doch die meisten kennen den Feiertag unter seinem griechischen Namen: Penticostí (Pfingsten). In den Tagen vor diesem historischen Ereignis sagte Jesus Seinen Jüngern, sie sollten in Jerusalem warten (Apostelgeschichte 1, 4). Dann gab Er ein erstaunliches Versprechen verbunden mit einem Befehl: „sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“ (Apostelgeschichte 1, 8). Dann sehen wir in Apostelgeschichte 2, wie am Tag von Schawuot der Heilige Geist als Erfüllung von Jesu Verheißung kam.
Zuvor hatten die Jünger fälschlicherweise die Schlussfolgerung gezogen, Jesu weltliches Königreich würde bald beginnen, nachdem Jesus von den Toten auferstanden war. Sie dachten, ihre Aufgabe, Jesus bekannt zu machen, sei erledigt, als sie in Wirklichkeit gerade erst begann.

Und jetzt werde ich Ihnen sagen, warum dieses vergangene Schawuot so besonders war, und was es für unseren Dienst so historisch machte.

Erinnern Sie sich an unseren Erkenne Deinen Gott (BYG) Jerusalem Einsatz, von dem wir Ihnen berichtet haben und wie wir Sie angespornt haben, für ihn zu beten? Erinnern Sie sich daran, wie wir die Daten aus Sicherheitsgründen nicht bekanntmachen konnten?
Unser Einsatz in Jerusalem hat tatsächlich im letzten Monat stattgefunden und war während Schawuot in vollem Gange!
Und wie bei den Jüngern an diesem ersten Schawuot nach der Auferstehung Jesu, ist auch unsere Arbeit nicht erledigt – in gewisser Weise ist es erst der Anfang.

Es gibt viel zu tun! Und das Beste liegt noch vor uns. In gewisser Weise beginnt Juden für Jesus wieder in Jerusalem bis zu den Enden der Erde, während wir das Mandat des Messias im Auge behalten. Weil Jerusalem so anders ist als jede andere Großstadt der Welt, begannen wir damit, gut über ein Jahr lang zu beten, nachzudenken und zu experimentieren, bevor der Einsatz begann. Als Ergebnis haben wir alle möglichen neuen und innovativen Ansätze entwickelt, um die Botschaft des Evangeliums einem breiten Spektrum von Menschen mitzuteilen, die in dieser großartigen Stadt leben.
Wir haben Teams gebildet, die sich speziell den unterschiedlichen Gruppen gewidmet haben, einschließlich Russisch sprechenden Israelis. Wir haben Partnerschaften geschlossen, um diejenigen zu erreichen, die in Drogen, Alkohol, Prostitution und Obdachlosigkeit gefangen sind. Wir haben neue Projekte entwickelt, welche die Kunstszene, die Sportgemeinschaft, die Universitäts- und Jeschiwa- (jüdische Bildung) Studenten, und die Haredi (ultraorthodoxe jüdische Menschen) erreichen.

Ein Mitglied unseres Haredi Teams traf eine Frau, die zu Jeschua (Jesus) hingezogen wurde, aber nicht in der Lage ist, ihren Glauben öffentlich in ihrer Gemeinschaft zu bekennen. Während einer unserer Männer sich mit ihrem Ehemann traf, traf sich eine unserer Mitarbeiterinnen mit ihr. Wegen des sehr sensiblen Lebens in dieser Gemeinschaft werde ich keine Einzelheiten nennen, aber ich kann Ihnen sagen, dass ihr Ehemann über den Besuch erfreut war und sagte, dass er sich schon auf den nächsten freue. Mittlerweile war seine Frau so hungrig danach, das Wort zu studieren, dass sie sich mit unserer Mitarbeiterin weiterhin zum Bibelstudium trifft. Unsere Mitarbeiterin sagt: „Jedes Mal, wenn ich gehe, sagt sie, `Vergessen Sie mich nicht`.“

In vielerlei Hinsicht ist der Auftrag, Zeugen des Messias zu sein, beginnend in Jerusalem, ein neuer Marschbefehl dafür geworden, was als nächstes bei Juden für Jesus kommt. Während Sie dies lesen, sind wir noch immer am Aufarbeiten all dessen, was in Jerusalem im letzten Monat passiert ist. Wir beabsichtigen, viele der neuen Strategien, die in Jerusalem entwickelt wurden, zu nutzen, um unsere Bemühungen auf der ganzen Welt zu revolutionieren. Wir alle sind voller Begeisterung und Erwartung auf das, was der Herr tun wird. Ich kann es kaum erwarten, Ihnen einige Details unserer Pläne in den kommenden Monaten mitzuteilen.

Natürlich war der Schlüssel zum Erfolg für jene ersten Jünger, die vor 2000 Jahren in Jerusalem begannen, die Kraft des Heiligen Geistes. Das gilt noch immer für Juden für Jesus und für jeden anderen, der Gottes Werk auf Seine Weise tun möchte. Bitte beten Sie für uns, dass wir eine neue Salbung und Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Wir müssen und wollen radikal von Ihm abhängig bleiben, während wir vorwärts gehen.

Das Beste kommt noch …

Ich weiß nicht, wieviel Zeit wir noch haben, bevor der Herr wiederkommt, aber genau wie die ersten Juden für Jesus vor 2000 Jahren, können wir nicht nur dastehen und in den Himmel blicken. Das Beste kommt noch … im wahrsten Sinne des Wortes. Bitte schließen Sie sich uns an und arbeiten Sie mit uns zusammen, während wir unermüdlich Gottes Plan zur Errettung des jüdischen Volkes verfolgen!