Höhen und Tiefen des missionarischen Lebens

Das missionarische Leben in Berlin entspricht weder dem Leben im Dschungel noch in der Wüste. Das missionarische Leben hier unterscheidet sich sehr von der Vorstellung der meisten Menschen von Mission.

Es gibt aufregende Zeiten des Arbeitens und große Dankbarkeit für diese Möglichkeit.

Höhen und Tiefen sind die Realität missionarischen Lebens, egal ob in Afrika oder in Berlin. Es gibt aufregende Zeiten des Arbeitens und große Dankbarkeit für diese Möglichkeit. Zu anderen Zeiten wärest du lieber überall sonst wo als hier und tätest lieber alles andere als das.

Hier gibt es den Spruch: „Falls du es über drei Jahre in Berlin aushältst, dann wird’s dir gut gehen.“ Wir befinden uns jetzt in unserem dritten Jahr …

Aber gelegentlich ist es, als pflanzten wir in einem bewässerten Garten (Jeremia 31, 12; Jesaja 58, 11-12). Und das sind die Zeiten für die man betet … für die man arbeitet … und für die man lebt.

Nathan* war einer davon. Ich ging kürzlich durch eine Zeit des „Felsboden pflügens“, als ich eine Nachricht von Nathan erhielt, der fragte, ob er eine Nacht in unserer Wohnung verbringen dürfe. Er – und wir – sind Mitglieder eines weltweiten Netzwerkes, das israelischen Reisenden Unterkunft gewährt. Natürlich sagten wir: „Ja!“

Nathan kommt aus einem jüdisch religiösen Hintergrund, ist aber heute weltlich. Überraschenderweise hatte er viele, viele Fragen zu Jeschua (Jesus). Wir redeten bis tief in die Nacht. Ich zeigte ihm Abschnitte im Tanach (dem Alten Testament), von denen er noch nie gehört hatte, die auf Jeschua und den Neuen Bund hinwiesen. Bevor er uns verließ, nahm er ein Neues Testament an.

Unsere Arbeit in Ihm niemals vergeblich ist (1. Korinther 15, 58).

Der Herr gebrauchte die Begegnung, um mich daran zu erinnern, dass unsere Arbeit in Ihm niemals vergeblich ist (1. Korinther 15, 58). Und dass unsere Zeiten der Dürre Gelegenheiten sind, in Erwartung des kommenden „Regens“ zu pflügen und zu pflanzen. Diese „trockenen Zeiten“ sollten dazu dienen, uns näher zu Ihm zu bringen und Ihm noch mehr zu vertrauen.

Bitte beten Sie mit mir, dass Nathan das Neue Testament liest und sein Herz und Verstand für das Evangelium und für Jeschua als seinen persönlichen Erretter geöffnet werden.

*Name geändert