Was ist neu im Neuen Jahr?

Ich lade Sie ein, mit mir das jüdische Neujahr (auf Hebräisch Rosch ha-Schana) im jüdischen Kalender zu feiern. In der Bibel wird dieser Tag Jom Terua genannt, das Posaunenfest.

Das Neue Jahr 5779 beginnt am 9. September. Viele jüdische Menschen werden diesen Tag in der Synagoge begehen. Die Feiertagsgottesdienste beinhalten das Blasen des Schofars oder Widderhorns, gemäß dem biblischen Gebot, das außerdem zu einer „feierlichen Versammlung“ aufruft. Die Liturgie und Predigt konzentrieren sich auf geistliche Reflexion und Selbstprüfung, um uns auf den Versöhnungstag vorzubereiten.

Für die meisten jüdischen Menschen ist Rosch ha-Schana eine Zeit zum Feiern und das Leben genießen.

Für die meisten jüdischen Menschen ist Rosch ha-Schana eine Zeit zum Feiern und das Leben genießen. Wir senden uns gegenseitig Neujahrskarten und rufen uns „Schana Tova“ zu (frei übersetzt mit „Frohes Neues Jahr“). Wir essen Honigkuchen mit in Honig getunkten Apfelstücken, um unsere Hoffnung auf ein süßes Jahr zu symbolisieren. Jetzt wäre ein sehr guter Zeitpunkt, Ihren jüdischen Freunden ein frohes Neues Jahr zu wünschen und ihnen sogar eine Grußkarte per Post oder E-Mail zu schicken.

Ich lade Sie auch dazu ein, dieses Neue Jahr mit uns Juden für Jesus gemeinsam zu feiern. Wir haben Gott für so vieles zu danken in dieser einzigartigen Zeit unseres Dienstes.

Ich
lade Sie auch dazu ein, dieses Neue Jahr mit uns Juden für Jesus
gemeinsam zu feiern.

Und natürlich feiern wir und bauen wir immer noch auf dem erfolgreichen Abschluss unseres „Erkenne Deinen Gott“-Einsatzes im Juni auf – des 18 Jahre dauernden Projektes, jede Stadt mit einer jüdischen Einwohnerschaft von über 25 000 oder mehr, durch evangelistische Einsätze zu durchdringen – 77 Städte im Ganzen! Der 77. Großstadteinsatz wurde im letzten Mai in Jerusalem durchgeführt, und wir feiern immer noch alles, was Gott in diesem Monat getan hat! Wir führten Einzelgespräche mit mehr als 5000 Israelis, empfingen über 1700 Kontaktadressen von Menschen, die mehr Informationen über Jesus erfahren wollten und beteten mit 63 jüdischen Menschen, die den Herrn empfangen wollten.

Als Resultat bauen wir eine neue Arbeit von Juden für Jesus in Jerusalem auf, unserer 26. Stadt auf der Welt. So viel von dem, was wir während unseres Einsatzes in Jerusalem gelernt haben, bringt uns in all unseren Zweigstellen auf der ganzen Welt voran.

Wir werden sicherlich weiterhin die Art von Dienst ausweiten, die Sie von Juden für Jesus gewöhnlich erwarten – unsere direkte Verkündigung des Evangeliums auf den Straßen oder auf dem Universitätsgelände, sowie Einzeltreffen mit jüdischen Menschen, um die Frohe Botschaft weiterzugeben. Aber wir werden auch unsere anderen Ansätze zur jüdischen Evangelisation weiterentwickeln.

Zum Beispiel haben wir immer jüdische Menschen dazu eingeladen, eine Gemeinschaft von jüdischen Menschen kennenzulernen und unter die Lupe zu nehmen, die Jesus lieben: durch Bibelstudien in unserem Zweig, jüdische Feste und, seit jüngerer Zeit, Schabbat-Abendessen. Wir haben diesen Ansatz absichtlich ausgeweitet, besonders im Moishe Rosen Center in Tel Aviv, wo uns regelmäßig Hunderte von Israelis bei Kunstausstellungen, Konzerten und besonderen Kaffee- und Essensveranstaltungen besuchen. Die einladende Umgebung unseres Rosen Centers ermöglicht es unseren Mitarbeitern auf informelle und entspannte Art Kontakt zu pflegen und das Evangelium in einem vertraulichen und auf Beziehung basierenden Kontext weiterzugeben.

Aber wir nutzen die jüngsten strategischen Entwicklungen aus dem Einsatz in Jerusalem. Gott gebietet uns, Ihn zu lieben und Ihm zu dienen, unter anderem indem wir einander und unserem Nachbarn dienen wie uns selbst. Wir haben neue Methoden, unsere Gemeinden zu lieben und ihnen zu dienen, und diese Bemühungen, das Evangelium in Aktion zu zeigen, haben beachtliche und wunderbare Gespräche über das Evangelium eröffnet. Zum Beispiel haben wir in der Nachbarschaft Florentines, wo sich das Moishe Rosen Center befindet, den Versuch unternommen, eine grünere Umgebung zu schaffen, indem wir die Feuchtigkeit aus Klimaanlagen und die Kondensation von Klimaanlagen auffangen und dieses Wasser in neue Blumenkübel auf den Straßen und in den Fenstern der Wohnungen in der Nachbarschaft leiten. Die Gemeinde ist so begeistert gewesen, dass sie sogar für Unterstützung gesorgt hat, damit dies in einem größeren Umfang geschehen kann. Während dieses Dienstes haben wir Gelegenheiten, viele weitere unserer Nachbarn zu treffen und ihnen vom Herrn zu berichten.

Wir hatten insgesamt vier Wochen an Dienstprojekten,
in denen 167 Christen aus elf unterschiedlichen Gemeinden teilnahmen.

Für den Einsatz in Jerusalem luden wir Christen ein, nach Israel zu kommen und ehrenamtlich für Nichtregierungsorganisationen zu arbeiten, um so auf sehr praktische Weise ihre Liebe zum jüdischen Volk zu zeigen. Wir hatten insgesamt vier Wochen an Dienstprojekten, in denen 167 Christen aus elf unterschiedlichen Gemeinden teilnahmen. Sie alle hatten Gelegenheiten, von ihrem Glauben zu erzählen. Viele machten so tolle Erfahrungen, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen möchten.

Ich hoffe, Sie können meine Begeisterung und Freude über die neuen Dinge spüren, die Gott bei Juden für Jesus in diesem Neuen Jahr tut. Vor allem möchte ich Sie dazu einladen, mit uns gemeinsam die Gottes Güte zu feiern. Er liebt Sie und mich und Seine ganze Familie im Messias so sehr. Er möchte, dass wir uns daran erinnern, dass Er in Jesus Seine Liebe gezeigt hat, nicht nur einmal durch die Errettung, sondern an jedem Tag durch Seine Gnade. „[…] seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß!“ (Klagelieder 3, 22-23).