Zwei Straßenecken, um die Gute Botschaft weiterzugeben

Gott ehrte unser offenes und freimütiges Zeugnis…

Ich erinnere mich an die „ersten Tage“ der Juden für Jesus Bewegung. Die Menschen waren erstaunt, manchmal sogar schockiert, junge jüdische Männer und Frauen zu sehen, die nicht nur an Jesus glaubten, sondern diesen Glauben ohne Furcht und Scham verkündeten. Ob an Straßenecken oder bei großen öffentlichen Veranstaltungen oder auf dem Campus der Universitäten legten wir Wert darauf, um der Guten Nachricht willen sichtbar, erreichbar und verwundbar zu sein. Gott ehrte unser offenes und freimütiges Zeugnis, denn wo auch immer wir hinkamen, fanden wir jüdische Menschen, die bereit waren zu hören, was wir zu sagen hatten.

Und jetzt gibt es eine neue größere Straßenecke – durch das Internet und die sozialen Medien. Dies sind die neuen öffentlichen Foren, wo Menschen offen über alles und jeden diskutieren, auch darüber, ob Jeschua der ist, der Er behauptete zu sein oder nicht.

Kürzlich hat uns ein junger jüdischer Mann genannt Andras* in einem unserer Onlinechats aufgesucht.
Er hatte sich mit christlichen Freunden unterhalten und das Neue Testament gelesen. Aber weil er jüdisch ist, wollte er offen mit einem anderen Juden darüber sprechen, der bereits die Kosten berechnet und den Herrn angenommen hatte. Innerhalb weniger Minuten gab auch Andras Jeschua sein Herz.

Andras wusste, wie er uns online suchen konnte, weil er einen von uns auf der Straße gesehen hatte.

Bedeutet die Existenz der neuen Online-Straßenecke, dass wir die alte Straßenecke der Echtzeit und des realen Raumes aufgegeben haben? Überhaupt nicht. Andras wusste, wie er uns online suchen konnte, weil er einen von uns auf der Straße gesehen hatte. Die Anwesenheit jüdischer Menschen, die ihren Glauben offen verkünden, wird niemals ihre Fähigkeit einbüßen, die Aufmerksamkeit der Menschen zu wecken. Und gleichzeitig gibt uns unsere Onlineerreichbarkeit eine zusätzliche Plattform, auf der wir mit jüdischen Männern und Frauen kommunizieren können, die möglicherweise zunächst nicht dazu bereit wären, sich „von Angesicht zu Angesicht“ mit uns zu unterhalten.

Bitte beten Sie für Andras` Wachstum und Festigung. Und bitte beten Sie allen wahrheitsliebenden Menschen wie Andras zuliebe, dass Gott uns immer auf der Straße halten wird – sowohl virtuell als auch real.

*Name geändert